EU-Telefonie wird preislich beschränkt

Von einem EU-Land in ein anderes zu telefonieren, kann teuer werden. Vor allem mit dem Handy. Nun soll es eine Obergrenze geben.

von dpa 06.05.2019

Telefonate ins Ausland können ganz schön teuer werden. Bis zu EUR 1.99 seien gemäss dem Europäischen Verbraucherverband pro Minute fällig geworden. Nun ändert sich das:

Ab dem 15. Mai werden die Gebühren für Telefonate und SMS aus dem EU-Heimatland ins EU-Ausland gedeckelt. Maximal werden 19 Cent pro Minute fällig, ob Festnetztelefon oder Handy, spielt keine Rolle. Eine SMS kostet dann maximal 6 Cent. Die Zusatzgebühren für Anrufe aus fremden EU-Netzen ins Heimatland, also beispielsweise für Telefonate aus dem Urlaub nach Hause, waren bereits im Sommer 2017 abgeschafft worden.

Ob und inwiefern die Schweizer Telkos auf die neue Situation im EU-Ausland reagieren, ist ungewiss.


    Kommentare

    • karnickel 11.05.2019, 09.19 Uhr

      Sie müssten darauf reagieren. Denn beim Roaming arbeiten sie mit Firmen zusammen, deren Sitze in Ländern der EU liegen. Diese müssen diese Regelungen einhalten. Noch eindeutiger wird es, wenn sie selber einen Sitz in einem europäischen Land haben.

    • gucky62 11.05.2019, 20.22 Uhr

      Da irrst Du Dich, dass müssen dies Firmen in Zusammenhang mit CH nicht. Bzw. nur für für Ihre EU Kunden. CH ist da aussen vor. Da gelten dies neue EU Regeln eben nicht. Gruss Daniel

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