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Hands-on: Call of Duty: Black Ops 4

von GAMES.CH , Franziska Behner, Sönke Siemens 15.10.2018

Blackout kurz erklärt

Der reguläre Multiplayer-Modus macht Laune, keine Frage. Eine noch höhere Anziehungskraft geht gleichwohl von «Blackout» aus – Treyarchs eingangs erwähnter Battle-Royale-Variante. Zunächst die Grundlagen: Gespielt wird wie bei der Konkurrenz entweder solo, in 2er-Teams oder als 4er-Squad.

Einmal für einen Modus entschieden, folgt die sogenannte Deployment Phase. Sie dauert solange, bis die Matchmaking-Routinen alle Spieler (im Squads-Modus bis zu 100) in eine Session zusammengebracht haben. In der Zwischenzeit ist wie bei «PUBG» und Co. Experimentieren angesagt. Sie dürfen also die gigantische Karte frei erkunden, mit den verschiedenen Waffen hantieren oder die verschiedenen Vehikel zu einer kleinen Spritztour ausführen.

Impressionen von Black Ops 4 Impressionen von Black Ops 4 Zoom© Activision

Genügend Spieler beisammen, werden alle Teilnehmer sodann in Hubschrauber gepfercht, die nun auf einem zufällig definierten Kurs über die Karte rauschen. Die Spieler springen ab, landen, sammeln Waffen und Ausrüstung und bekriegen sich im Anschluss solange, bis nur noch ein Team übrig. Typisch Battle Royale: Damit sich die Kontrahenten trotz riesigem Schlachtfeld auch finden, lässt eine Schaden verursachende Energiebarriere (hier Kreiskollaps genannt) die «sichere Zone» immer weiter schrumpfen. Soweit so bekannt.

Wie eine hochdosierte Adrenalin-Injektion!

Dass sich «Blackout» trotzdem frisch und einzigartig anfühlt, hat viele Gründe. Wow-Faktor Numero eins: Performance! Alles läuft konstant flüssig mit 60 Bildern pro Sekunde und ist praktisch frei von störenden Grafikfehlern und anderen Wehwehchen, wie man sie beispielsweise aus «PUBG» für die reguläre Xbox One kennt.

Impressionen von Black Ops 4 Impressionen von Black Ops 4 Zoom© Activision

Highlight Numero zwei: Beim Design der riesigen Karte mit ihren 14 zentralen Locations hat Treyarch voll ins Schwarze getroffen. Im Nordosten etwa stossen Sie auf einen riesigen Staudamm samt Wasserkraftwerk; im Südosten erhebt sich ein ganzes Feld an zum Teil schwer in Mitleidenschaft gezogenen Windrädern; im Südwesten können Sie auf einem gigantischen Containerfrachter landen und Nuketown Island vor der Westküste ist ohnehin der Kracher. Ganz einfach deswegen, weil die Entwickler eine der wohl beliebtesten Multiplayer-Karten der Serie hernahmen und einfach direkt in das Layout der Blackout-Karte integrierten. Brillant!

Schaut man genau hin, fallen zudem noch viele weitere solcher Multiplayer-inspirierten Locations ins Auge. Der Bereich Firing Range zum Beispiel dürfte Veteranen hinlänglich bekannt sein, ebenso wie Array («Black Ops 1»), Estates («Modern Warfare 2») und Asylum («World at War»).

Lesen Sie auf der nächsten Seite: Zähe Zombies und Fazit

Tags: Gaming
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