Optimales Videoschauen auf allen Geräten

Ob Lehrvideos, Serien, Dokus oder Filme, all das gibt es in heutiger Zeit als Videos im Internet. Konsumiert werden die meisten Videos dabei zu Hause. Jedoch steigt auch der Anteil der Videos, die unterwegs geschaut werden. Aber wie kommt man zum ultimativen Videogenuss?

von Sandra Adlesgruber 12.11.2018

Qualität nicht um jeden Preis

Viele Videos gibt es heute schon in 4K-Qualität, was zu einem besonderen Erlebnis führt. Scharfe Bilder, satte Farben. Wenn beim Monitor und Video alles stimmt, dann kann nichts mehr im Wege stehen, oder? Doch! Denn der Speicherplatz stellt vielen ein Bein. Je höher die Auflösung und Bildrate, desto größer die Datei. Was bei einer PC-Festplatte kein großes Problem ist, kann bei einem Mobilgerät schnell zu Problemen führen. Als wären die Bilder auf dem Smartphone nicht schon Speicherfresser genug, Videos sind noch schlimmer. Daher kann es ratsam sein, die Videos zu konvertieren, bevor sie auf das Endgerät geladen werden.

    Zoom

Für mobile Endgeräte eignen sich Formate mit hoher Kompressionsrate recht gut, denn so kann der begrenzte Speicherplatz am besten ausgenutzt werden. Auf den meisten Geräten hat sich heute das MPEG4-Format durchgesetzt, dass viele auch nur als MP4 kennen. Es ist auf nahezu allen Endgeräten abspielbar und kann je nach Codec unterschiedlich stark komprimiert werden. Der meistgenutzte Codec ist H.264, es gibt aber auch andere. Wer Apple-Geräte nutzt, der wird dem QuickTime-Format über den Weg gelaufen sein. Dieses ist aber eher ein Format für die Videobearbeitung und weniger für das Abspielen eines Unterhaltungsvideos. Im Internet weit verbreitet aber wegen hoher Qualitätsverluste oft unbeliebt ist das FLV-Format. Wer mit höheren Qualitätsverlusten leben kann, der wird mit FLV aber eine Menge Speicherplatz einsparen können.

Framerate und Videoqualität

Wer sich mit Videospielen auskennt, dem sind Begriffe wie FPS oder Framerate bekannt. Dabei handelt es sich um die Anzahl der Bilder, die pro Sekunde hintereinander abgespielt werden. Diese Zahl sollte nicht mit der Bildwiederholungsrate verwechselt werden, denn die sagt nur, wie oft ein Monitor das Bild erneuert. Das ist aber dennoch sehr wichtig, wie wir sehen werden. Ab etwa 25 Bildern pro Sekunde kann das Auge die Einzelbilder nicht mehr erkennen und eine flüssige Bewegung entsteht. Etwa 30 Bilder pro Sekunde sind der gängige Standard bei den meisten Videos. Im Gegensatz zu den häufig vorkommenden 60 fps ist das sparsamer und führt zu kaum merklichen Qualitätsverlusten.

Bei vielen Convertern lässt sich die Framerate einstellen, bei allen die Videoauflösung. Neben Software-Convertern gibt es auch eine Reihe von Online-Convertern, mit denen sich Videos über einen Webserver konvertieren lassen. Wer aber begrenztes Internet zur Verfügung hat, der sollte auf die Software-Converter setzen. Neben dem Movavi Converter gibt es noch den Any Video Converter. Ebenfalls lassen sich Videos mit dem Movie Maker von Windows, sowie mit allen Videobearbeitungsprogrammen umwandeln, was unter Umständen aber aufwändiger sein kann. Wer schnell und einfach Auflösung und Dateiformat umwandeln möchte, dem sei ein richtiger Converter empfohlen.

Wichtiger Hinweis am Rande: Auflösungen können nur nach unten umgewandelt werden. Wer also ein 480p Video hat, kann die Qualität nicht auf ein FullHD-Video hochskalieren. Zwar wird die Auflösung hochgeschraubt, aber die Bildschärfe verbessert sich dadurch nicht. Auch beim Umwandeln in eine geringere Auflösung sollte am besten nur eine Stufe herunterskalieren.

Welcher Monitor ist am besten?

Da es beim normalen Videoschauen keinen großen Unterschied macht, gehen wir hier nur kurz auf die Thematik ein. Grundsätzlich kann man zwei Arten von Monitoren unterscheiden. Solche mit TN-Panels und solche mit IPS-Panel. Erstere sind weiter verbreitet und daher günstiger und auch technisch schneller und energieeffizienter. IPS-Panels können dagegen mit den besseren Farben punkten und sind farbecht. Im Bereich der Mobilgeräte gibt es noch LCD und LED-Displays, von denen besonders die OLED-Displays sehr verbreitet sind.


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