WhatsApp erhält Grunderneuerung

WhatsApp wird grundrenoviert. Das fängt schon beim Namen an.

von Florian Bodoky 05.08.2019

Der Gerüchte-Blog WABetaInfo macht immer wieder mit Entdeckungen in Codes oder Screenshots des Messengers WhatsApp von sich reden. Nicht selten sind das Funktionen, die dann nach einer gewissen Zeit tatsächlich ausgerollt werden.

Auch aktuell erklärt WABetaInfo, dass es bei WhatsApp zu verschiedenen Änderungen, respektive Neuerungen kommen wird. Zunächst steht ein Namenswechsel an. WhatsApp-Besitzer Facebook möchte für mehr Transparenz sorgen, wie eine Sprecherin der Firma sagt. So soll WhatsApp zukünftig WhatsApp from Facebook heissen. Diese Umbenennung soll sich aber auf die Stores beschränken und anderswo nicht so deutlich zum Zuge kommen, da der lange Name nicht ästhetisch darstellbar ist (z.B. auf dem Smartphone-Icon der App). Insider spekulieren, dass Mark Zuckerberg den Messenger noch näher an das soziale Netzwerk Facebook anbinden möchte.

Weiter geht es mit der Möglichkeit, Sprachnachrichten direkt ab Push-Bildschirm abspielen zu können und nicht erst das entsprechende Chatfenster öffnen zu müssen. Das soll für ein angenehmeres Nutzererlebnis sorgen. Weiter soll das bereits in dieser News erwähnte Multi-Device-Feature zur Anwendung kommen. WhatsApp soll z.B. auf dem iPad installierbar sein und dann auch unabhängig vom Smartphone funktionieren.

Für eine angenehmere Bedienung soll auch der neue QR-Code sorgen: Jeder WhatsApp-Nutzer soll einen individuellen QR-Code erhalten. Scannt ein anderer User diesen ein, erscheint der Kontakt dann auf der WhatsApp-Chatliste. Somit entfiele das manuelle Hinzufügen von Nummern und Namen in die Kontakte-App.

In-App-Medienbearbeitung und Dark Mode

Bilder-Enthusiasten können sich offenbar schon über einen In-App-Fotoeditor freuen: Erhält man Bilder über WhatsApp, müssen diese nicht mehr heruntergeladen werden, sondern lassen sich in der App selber editieren und in der veränderten Form gleich weiterschicken. Angeblich soll es Pinsel, Emojis und so weiter geben.

Im September soll es endlich soweit sein: Der Dark Mode kommt. Wird dieser aktiviert, wird der Hintergrund dunkel, der Font hell angezeigt. Dies soll nicht nur die Augen schonen, sondern auch den Akkuverbrauch senken.

Zuguterletzt soll es ein wenig Ruhe für die Status-geplagten Whats-App-Nutzer geben: Ist man von den dauernd reinschneienden Statusmeldungen anderer Kontakte genervt, lassen diese sich offenbar bald einfach ausblenden – ohne, dass der Kontakt gleich ganz blockiert werden muss.

Tags: Whatsapp

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