News 24.02.2015, 13:14 Uhr

Ro-Bow: Roboter spielt Geige

Wenn man als Ingenieur im Pensionsalter noch genug Zeit hat, kann man z.B. einen Geige spielenden Roboter bauen.
Der pensionierte Ingenieur Seth Goldstein hat einen Roboter erschaffen, der den Umgang mit dem Geigenbogen beherrscht. Die Töne, die dabei herauskommen, sind nicht mal so schlecht. Noten lesen kann Ro-Bow aber nicht. Besser noch: Er hat ein absolutes Musikgehör, da er als Eingabe eine Midi-Datei erhält, die Goldstein übers Klavier erzeugt. Eine Software wandelt die Noten in elektrische Impulse. Zum Repertoire von Ro-Bow gehören so gut wie Streich- und Zupftechniken: von Legato bis Vibrato. Das heisst: Er kann z.B. mehrere Noten nacheinander spielen, ohne den Bogen abzusetzen, oder den «Finger» auf der Seite lassen, um mit der Tonhöhe zu variieren.

Ein «Amazing Graze» von Ro-Bow gefällig?


Autor(in) Simon Gröflin

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