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5 Tipps, um kostenlos Fotos mit der Familie zu teilen

Ob über einen Cloud-Speicher, einen Messaging-Dienst, Facebook oder über die Schweizer WeTransfer-Alternative – so gehts.

von Claudia Maag, ze 31.01.2019

1. Für Cloud-Freudige: myCloud, Google Fotos & Co.

Wer beim Wort Cloud (Deutsch «Wolke») nicht innerlich zusammenzuckt und die Vorteile eines Cloud-Dienstes schätzt, dem bieten diese Optionen eine bequeme Möglichkeit, Fotos zu teilen. Besorgen Sie sich einen der vielen kostenlosen Cloud-Speicher-Dienste (wenn Sie nicht bereits einen haben) und schicken Sie Ihre Fotos direkt dorthin. 

myCloud (Swisscom)

Mycloud.ch ist der Cloud-Dienst der Swisscom. Für die Nutzung ist eine (kostenlose) Registrierung erforderlich (Swisscom-Login). Aus diesen Konten können einzelne Bilder, Alben oder auch Ordner via Link mit anderen Personen geteilt werden.

Dies ist möglich via mobiler App, Webclient oder auch aus dem Desktopclient heraus. Der oder die Teilende kann festlegen, ob ein Empfänger z.B. zu einem Album oder Ordner Dateien hinzufügen oder diese nur anschauen darf.

Beim Gratis-Abo «Light» erhalten Sie 10 GB Speicher. Für Swisscom-Kunden mit InOne-, Infinity- und Vivo-Abo ist das «Standard-Abo» inklusive, dabei stehen Ihnen 250 GB Speicher für Dateien und Dokumente zur Verfügung. 

Alle, die einen myCloud-Account haben, können ihre persönliche myCloud mit einem TV-Client (myCloud-App auf Swisscom TV, native Android/Smart-TV-App, Apple-TV-App) verbinden und dort Bilder anschauen. Dies, auch wenn man kein Swisscom-TV-Nutzer ist. Swisscom verwendet Schweizer Server. 

Das kostenlose Abo «Light» bietet 10 GB Speicher Das kostenlose Abo «Light» bietet 10 GB Speicher Zoom© Swisscom

Google Fotos

Unbegrenzt viele Fotos (und Videos) lassen sich kostenlos bis zum jüngsten Tag speichern und über die App «Google Fotos» für Android und iOS herumzeigen. Die Bilder werden auf den Servern analysiert und mit Stichworten («Tags») versehen, sodass Sie zum Beispiel nach Hund oder Eiffelturm suchen können. Die App ist ausserdem in der Lage, bestehende Fotos vom Smartphone in die Cloud zu laden und zu löschen, um Platz freizumachen. 

Erstellen Sie ein Album und öffnen Sie es. Oben rechts finden Sie das Teilen-Symbol.

Weitere Beispiele für Cloud-Speicher sind: Google Drive, Dropbox, Microsoft etc.

Bilder immer dabei: Google Fotos Bilder immer dabei: Google Fotos Zoom© Screenshot PCtipp / cm/PCtipp

2. Für Hobbyfotografen: Flickr

Wenn Sie Fotos gerne mit einer (internationalen) Community teilen und sich austauschen möchten, ist Flickr seit Langem eine gute Adresse. Sie können Fotos aber auch auf privat stellen und dann mit Ihrer Familie teilen.

Laden Sie ein Foto (oder mehrere Bilder) hoch. In der Hochlademaske kann man bei den Eigentümer-Einstellungen auf privat («nur Du») wechseln. Hier kann man beispielsweise für seine privaten Fotos jeweils «Familie» wählen. Mit den gewünschten Einstellungen können Sie z.B. ein Album erstellen und dieses dann teilen. Das geht aber auch mit nur einzelnen Fotos. 

Hinweis: Seit Jahresbeginn sind kostenlose Konten auf 1000 Fotos (und Videos) begrenzt (PCtipp berichtete). Wer mehr Bilder hochladen möchte, muss auf Flickr-Pro upgraden (Jahres-Abo: 4,99 $/Monat oder Monats-Abo: 6,99 $/Monat).

Wenn Sie eine Foto-Community schätzen und ausserdem einige Aufnahmen privat teilen möchten, ist Flickr eine gute Adresse Wenn Sie eine Foto-Community schätzen und ausserdem einige Aufnahmen privat teilen möchten, ist Flickr eine gute Adresse Zoom© cm/PCtipp

3. Für Messenger-Fans: Threema oder WhatsApp

Familien-Gruppe: Bilder via Messenger Threema teilen Familien-Gruppe: Bilder via Messenger Threema teilen Zoom Nach dem Familien-Anlass (oder noch während des Festes) wünschen sich die Verwandten oft so schnell wie möglich ein paar (unbearbeitete) Fotos. Am liebsten per SMS. Sagen wir, jemand von Ihrer Verwandtschaft legt Wert auf Datenschutz und möchte nicht, dass Fotos über eine reguläre (unverschlüsselte) Messenger-App verschickt, geschweige denn in eine Cloud etc. hochgeladen werden. 

Unser Tipp: Erstellen Sie eine Familien-Gruppe im Messenger Threema. Wir haben Threema gewählt, da der Messenger nebst Ende-zu-Ende-Verschlüsselung auch Server in der Schweiz bietet.

Die Foto-Gruppe für die Familie können Sie natürlich auch mit dem Messenger WhatsApp erstellen, der ausserdem seit einiger Zeit auch Verschlüsselung bietet.

Nächste Seite: Für Facebook-Fans und alle, welche die anderen Optionen «en Seich» finden

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    Kommentare

    • karnickel 02.02.2019, 09.52 Uhr

      Varianten 3 und 4 haben für mich den Nachteil, dass ich damit die Empfänger zwinge, an einem bestimmten Netz durch Registrierung und im Fall von Whatsapp sogar mit einer deren Kontaktdaten absaugenden App teilnehmen zu müssen. Variante 5 war doch vor nicht allzulanger Zeit noch mit ganz fieser Werbung auf der Website zugepflastert. Frage an den PCTipp: Testet ihr Gratisdienste jeweils auch mit abgeschaltetem Werbeblocker? Weil, man kann ja nicht wissen, ob die Empfängerin/der Empfänger sowas [...]

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