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Besser gefunden werden auf Ricardo & Co.

Mit einigen Kniffen holt man auf Onlinemarktplätzen mehr heraus. Der Erfolg beginnt nicht nur bei guten Fotos, auch ein paar Google-Such-Tricks helfen.

von Simon Gröflin 25.01.2017

Elektronikartikel, Möbel, Filmsammlungen: Wer alte oder kürzlich gekaufte Ware wieder loswerden möchte, muss nicht gleich alles entsorgen. Über Onlineplattformen wie Ricardo, Tutti oder Anibis findet sich unter Umständen noch so mancher glücklicher Abnehmer. Damit das Inserat aber auch gefunden wird, reicht eine gute Beschreibung alleine noch lange nicht. Zudem lohnt es sich, je nach Angebot und Plattform genau zu überlegen, in welchem Verkaufsformat das entsprechende Produkt erscheinen soll. Genauso wichtig sind starke Schlüsselwörter, denn je mehr Unterkategorien es bei einer Plattform hat, desto schwieriger wird die Suche. Es gibt aber ein paar allgemeine Faustregeln.

Angebotsdichte nach Kategorien

Um Schlüsselwörter zu präzisieren, muss man auch wissen, in welchen Kategorien am meisten gehandelt wird. Bei Ricardo beispielsweise herrscht grösste Angebotsdichte in den Kategorien «Kleidung & Accessoires». Zu den Warengruppen mit den meisten Unterkategorien zählen der Bereich «Haushalt & Wohnen», «Computer & Netzwerk» und «Handwerk & Garten». Bei Tutti gibt es im Gegensatz zu Ricardo keine Versteigerungen, sondern nur Verkaufsanzeigen. Besonders viel gehandelt wird dort in den Möbelkategorien. Aber auch zu Kinderartikeln und elektronischen Kategorien werden viele Anzeigen geschaltet.

Bei begehrten oder raren Artikeln lohnt sich ein Auktions-Inserat meistens. Die Preise können sprunghaft steigen Bei begehrten oder raren Artikeln lohnt sich ein Auktions-Inserat meistens. Die Preise können sprunghaft steigen Zoom© Screenshot / PCtipp

Kleinanzeige oder Versteigerung?

Im Gegensatz zu Anibis und Tutti kann man auf Ricardo auch Angebote versteigern. Bei einer Versteigerung gehen Sie als Verkäufer immer ein gewisses Risiko ein: Besteht wenig Interesse an Ihrem Produkt, wird der Artikel womöglich schon von Anfang an nicht in die Höhe getrieben. Der Nachteil: Sie erhalten am Schluss vielleicht weniger Geld. Handelt es sich um ein rares Angebot, kann der Preis zu Beginn sprunghaft steigen. Je nach Mindestpreis fallen aber bei dem Tamedia-Auktionshaus noch Einstellgebühren an, die bei einem Warenwert von 10 Franken bei 30 Rappen beginnen (maximal Fr. 2.50 ab 1000 Franken). Dazu kommt noch eine Abschlussgebühr von 8 Prozent (maximal 40 Franken) des Verkaufspreises. Eine Übersicht zu den Gebühren bei Ricardo finden Sie hier.

Tipp: Suchen Sie sich bei einer Versteigerung auf Ricardo einen guten Endtermin aus – am besten zu einem Zeitpunkt, bei dem das Besucheraufkommen auf der Plattform am grössten ist. Bei Ricardo ist das erfahrungsgemäss am Abend oder am Wochenende.

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    Kommentare

    • dave36 11.02.2017, 15.31 Uhr

      Im Artikel steht: Nur wenn Sie mit «Sofort kaufen» bieten, müssen Sie keine Gebühren bezahlen. Ricardo hat mir bestätigt, das die Gebühren auch beim Sofort Kaufen anfallen. Das ist also eine Fehlinformation.... Gruss

    • Simon Gröflin 13.02.2017, 09.09 Uhr

      Im Artikel steht: Nur wenn Sie mit «Sofort kaufen» bieten, müssen Sie keine Gebühren bezahlen. Ricardo hat mir bestätigt, das die Gebühren auch beim Sofort Kaufen anfallen. Das ist also eine Fehlinformation.... Gruss Besten Dank für die Info. Stimmt. Da ist mir eine ältere Information aus einem früheren Artikel reingerutscht. Ist berichtigt. Der Satz dazu wurde entfernt mit Hinweis auf die aktuelle Gebührenübersicht von Ricardo. LG Simon

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