News 02.08.2013, 12:08 Uhr

Neues Google-Smartphone Moto X im Hands-On

Das Moto X lässt sich weitgehend mit Sprachbefehlen steuern und lauscht aus diesem Grund immer auf Kommandos seines Nutzers. Trotzdem soll der Akku 24 Stunden lang halten. Ausserdem ist das Moto X das erste gemeinsame Produkt von Motorola und Google.
Motorola hat offiziell das Moto X vorgestellt – das neue Android-Smartphone ist ein Ergebnis enger Zusammenarbeit zwischen Google und Motorola (Google hatte Motorola zuvor für 12,5 Milliarden Dollar übernommen). Die Erwartungen liegen also hoch. Baut Motorola ein zweites Nexus 4? Der Preis von 200 Dollar für die 16-GB-Version des Moto X und 250 Dollar für die 32-GB-Fassung deuten schon einmal in diese Richtung. Ende August soll das Moto X auf den US-Markt kommen und in Kürze wolle man das Gerät für weitere Länder ankündigen. Die reinen Daten sind nicht unbedingt spektakulär: Der Androide kommt mit einem 4,7-Zoll-Display, das eine 720p-Auflösung verspricht. Im Inneren werkelt ein Dual-Core-Prozessor von Snapdragon mit 1,7 GHz Leistung. Ungewöhnlich ist die 10-Megapixel-Kamera, die einen RGBC-Sensor nutzt. Dieser fügt einen weiteren Pixel zu Rot/Grün/Blau ein, welcher für bessere Bilder bei schlechtem Licht sorgen soll.
Es hört zu
Verschiedene Schalen verfügbar
Viel interessanter ist, dass das Moto X seinem User ständig zuhört und auf Befehle wartet. Schüttelt dieser beispielsweise das Smartphone, soll die Kamera-App starten. Sagt er «Okay Google Now», soll er eine Memo ins Mikro sprechen und das Moto X so als Diktiergerät verwenden können. Motorola versichert, dass der Akku bei normaler Nutzung trotzdem 24 Stunden lang halte. Eigenartigerweise – obwohl Motorola zu Google gehört – kommt das Moto X nicht etwa mit Android 4.3 auf den Markt, sondern mit Android 4.2.2.
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