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Firefox: generalüberholt in eine bessere Zukunft

Der Webbrowser Firefox soll schneller und sicherer werden, und dies dank einer Mozilla-eigenen Programmiersprache.

von Jens Stark 18.07.2016

Firefox, der WWW-Browser von Mozilla, hat bekannterweise schon bessere Zeiten erlebt. Das Surfbrett rangiert laut Netmarketshare weltweit mit gut 6 Prozent weit abgeschlagen auf Platz vier, hinter Chrome (50 Prozent), Internet Explorer (23 Prozent) und Safari (10 Prozent).

Nun gibt es einen weiteren Effort der Mozilla Foundation, das Ruder noch einmal herumzureissen. Mit der nächsten Version 48, die im August erwartet wird, sollen nach und nach Teile des Browsers einer Generalüberholung unterzogen werden. Dies soll schlussendlich dazu führen, dass der Browser auf komplexen Webseiten wie Facebook wieder etwas zügiger läuft. Zudem soll es schwieriger werden, den Browser für Attacken übers Web zu missbrauchen.

Konkret plant Mozilla, unter der Projektbezeichnung Servo, die Teile des Browsers mit der hauseigenen Programmiersprache Rust neu zu schreiben. Dies berichtet das Mozilla-Mitglied Dave Herman in einem Blog.

Als erstes Element ist jene Komponente an der Reihe, die Audio- und Videodateien im Browser aufbereitet. Dieses Software-Teil soll neu zwar nicht schneller sein als der in C++ gehaltene Vorgänger. Es soll aber in Sachen Speicherverarbeitung robuster sein, sodass diesbezüglich weniger Probleme auftreten sollten.

Wer Firefox mit Elementen des Servo-Projekts bereits ausprobieren möchte, erhält über folgende Webseite eine allerdings noch etwas ungehobelte Ausgabe.

Tags: Firefox

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