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Happy Birthday: 10 Jahre Web Foundation

Die Web Foundation blickt zurück und lanciert diesen Monat ihren «Vertrag für das Web» mit Grundsätzen fürs Internet.

von Claudia Maag 19.11.2019
Bildergalerie 30 Jahre World Wide Web 30 Jahre World Wide Web 11 Fotos Zoom

Vor zehn Jahren gründeten Sir Tim Berners-Lee und Rosemary Leith die World Wide Feb Foundation. Der Computerexperte Tim Berners Lee – damals noch ohne Sir – verband vor 30 Jahren am CERN Ideen für den Zugang zu Informationen mit dem Wunsch nach breiter Konnektivität und Offenheit. Sein Vorschlag wurde später zum World Wide Web. 

Die World Wide Web Foundation startete mit fünf Personen, heute setzt sich ein globales Team von 30 Personen dafür ein, das Web sicher und leistungsfähig für alle zu machen.

Laut Web Foundation sind heute 50 Prozent der Welt online. Milliarden Menschen sind in der Lage, auf Informationen zuzugreifen und Technologien zur Problemlösung in ihren Gemeinden einzusetzen.

Zu seinen grössten Erfolgen zählt die Stiftung beispielsweise, dass gemeinsam mit malischen und niederländischen Partnern weibliche Landwirtinnen im westafrikanischen Sahel übers Internet unterstützt werden konnten. Oder den Web Index, eine Webseite, die weltweit den Beitrag des World Wide Web zur Entwicklung und zu den Menschenrechten misst.

Vertrag für das Web

Am Montag, 25. November will die Web Foundation den sogenannten «Contract for the Web» lancieren, wie die Stiftung in der Mitteilung weiter schreibt. Dabei handelt es sich um einen globalen Plan «zum Schutz des Webs als Kraft für das Gute».

Im «Vertrag für das Web – Grundsätze» (Principles for a Contract for the Web) sollen Regierungen unter anderem sicherstellen, dass jeder Mensch Zugriff zum Internet haben wird und jederzeit Zugriff auf das gesamte Internet gewährt wird.

Unternehmen sollen das Internet für jede und jeden erschwinglich machen und die Privatsphäre und persönlichen Daten der Verbraucher respektieren.

Die Principles for a Contract for the Web sind nebst Englisch in den Sprachen Deutsch, Französisch, Italienisch, Holländisch, Spanisch, Portugiesisch, Arabisch, einem vereinfachten Chinesisch als auch dem traditionellen Chinesisch verfügbar.

Bürgerinnen und Bürger sollen Gestalter und Mitwirkende im Web sein. Dazu sollen sie «starke Gemeinschaften bilden, die den gesellschaftlichen Diskurs und die Menschenwürde respektieren.» Was das konkret heisst, wird nicht erläutert. Der Vertrag ist generell ziemlich offen und kurz gehalten.

Wer möchte, kann sich über die Webseite registrieren.


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