Kommentar: Hohe Standard-Tarife beim Roaming sind irrelevant

Telkos haben immer noch irrsinnig hohe Standard-Tarife beim Roaming. Aber wen kümmert das heute noch?

von Florian Bodoky 11.04.2019

Wer erinnert sich noch an die Zeiten, in denen ein versehentlicher Tastendruck auf «WAP» Schweissausbrüche ausgelöst hat – und das dann auch noch im Ausland! Nun monieren einige, dass solche Zeiten zurückkommen. Ach, was! Klar, einige Telkos wie z.B. Sunrise haben die Standard-Tarife für den Handy-Gebrauch im Ausland bis zum Mond und zurück erhöht – aber wer braucht heute noch sowas?

Bereits günstige Abos beinhalten heute Auslandsminuten und buchbare, pauschale Datenpakete sind preislich ins Bodenlose gefallen. Klar, das «Opt-out», also die ungewollte Mehrleistung (gegen höhere Gebühr) gibts immer noch – 200 MB als kleinstes Paket für ein Wochenendtrip nach London braucht man eigentlich nicht. Aber ehrlich: Müssen wir beim Preis von Fr. 4.90 wirklich so ein Fass aufmachen? Offenbar reicht das Geld ja auch für den Urlaub. Was allerdings echt immer noch nervt: Dass nach 30 Tagen die Gültigkeit des Datenpakets abläuft.

Tags: Roaming

    Kommentare

    • Ciannoveyo 11.04.2019, 19.50 Uhr

    • karnickel 13.04.2019, 09.29 Uhr

      Hmmm, stimmt eigentlich. Diese Anbieter rechnen wohl wirklich damit, dass während (und offenbar unmittelbar nach) Urlauben der Geldbeutel etwas lockerer sitzt. ;)

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