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Mozilla: Firefox 72 ist da

Mit an Bord sind ein standardmässiges Blocken von Fingerprinting sowie eine Verbesserung für Pop-up-Benachrichtigungen.

von Alexandra Lindner 08.01.2020

Die Mozilla Foundation startet mit frischen Updates für seinen Firefox-Browser pünktlich ins neue Jahr. Sowohl die Standard- als auch die ESR-Version erhalten einige neue Funktionen. Ab sofort wird Fingerprinting automatisch unterbunden und Pop-up-Benachrichtigungen werden standardmässig blockiert.

Künftig soll der Browser etwa alle vier Wochen ein neues Update erhalten Künftig soll der Browser etwa alle vier Wochen ein neues Update erhalten Zoom Letzteres soll vor allem für flüssigeres beziehungsweise ungestörtes Arbeiten mit dem Browser sorgen. Pop-up-Benachrichtigungen sind vom Grundgedanken her besser als ihr Ruf. Sie informieren den Nutzer beispielsweise über neue Inhalte auf der Seite oder weisen auf Termine und dergleichen hin. Leider wurden die Nachrichten jedoch oft auch zur Verbreitung von Werbebotschaften missbraucht.

Mozilla scheint nun einen Weg gefunden zu haben, die Botschaften den Nutzern zur Verfügung zu stellen, ohne jedoch das Surferlebnis zu beeinträchtigen. Ab der neuen Version befindet sich ein kleines Symbol in der URL-Leiste. Erreicht den Nutzer nun eine neue Notification, ploppt diese nicht mehr auf. Stattdessen «wackelt» das neue Symbol. Grundsätzlich wird der Nutzer aber beim Öffnen einer Webseite zunächst danach gefragt, ob die Site überhaupt entsprechende Benachrichtigungen aussenden darf. Diese lassen sich wie gehabt komplett verbieten.

Automatischer Tracking-Schutz

Ausserdem im neuen Update enthalten ist die standardmässige Blockierung von Fingerprinting. Damit ist der Nutzer vor einer Aktivitätenverfolgung geschützt. Verhindert wird so zum Beispiel die Nachverfolgung mittels Social-Media-Button oder auch durch Tracking-Cookies.

Künftig soll der Browser etwa alle vier Wochen ein neues Update erhalten. Bisher lag die Zeitspanne zwischen den einzelnen Versionen bei etwa sechs bis acht Wochen. Einerseits sollen die Nutzer damit neue Featuren schlicht schneller erhalten, andererseits arbeiten die Entwickler zunehmend in Sprints, die besser mit kürzeren Release-Zyklen harmonieren.


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