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Qwant startet Datenschutz-freundliche Alternative zu Google Maps

Der europäische Suchdienst Qwant baut sein Service-Angebot um eine Kartenlösung auf Open-Source-Basis aus. Qwant will mit hohem Datenschutz punkten.

von Stefan Bordel 28.06.2019
Qwant Maps will vor allem mit Datenschutz punkten Qwant Maps will vor allem mit Datenschutz punkten Zoom© NMGZ/Screenshot

Die europäische Suchmaschine Qwant verfügt nun auch über einen integrierten Kartendienst, der Google Maps mit hohem Datenschutz Paroli bieten soll. Als Basis für den Dienst dienen die freien OpenStreetMaps. Laut Anbieter werden die während der Nutzung anfallenden Daten weder nachverfolgt noch gespeichert.

Im Gegensatz zu anderen kommerziellen Lösungen will Qwant Maps keine Reisehistorie der Nutzer erstellen und keine Analysen der unternommenen Reisen durchführen. Gänzlich unpersonalisiert ist das Angebot aber auch nicht. Durch die Integration der sogenannten Masq-by-Qwant-Technologie ermöglicht es der Anbieter seinen Nutzern, Personalisierungsdaten sicher und verschlüsselt auf ihrem Gerät zu speichern.

Die übersichtliche Oberfläche wirft bei der Nutzung keinerlei Fragen auf. Neben einer großen Suchleiste für die Eingabe von Adressen sind vordefinierte Filter für die Anzeige von Bankautomaten, Restaurants, Hotels und dergleichen verfügbar. Die Routensuche beschränkt sich aktuell noch auf Wegbeschreibungen für Autos, Fahrräder oder Fussgänger – öffentliche Verkehrsmittel werden nicht unterstützt.

Qwant Maps steht aktuell als Beta-Version zur Verfügung und unterstützt sowohl Desktop-Systeme wie auch Mobilgeräte. Der Quellcode lässt sich auf GitHub einsehen. Wann der Dienst in der finalen Version an den Start gehen soll, wurde noch nicht mitgeteilt.


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