Tool-Tipp 06.01.2021, 09:53 Uhr

Magnet – der cupertinische Nervenschoner

Für Neulinge in der Mac-Welt, die gerade von Windows her gewechselt haben, gibts «Magnet». Wie Sie das kriegen und was es nützt, erfahren Sie hier. 
(Quelle: Magnet )
User die gerade neu, oder auch nur temporär, von Redmond nach Cupertino umgezogen sind – computerisch gesprochen – sind einigen massiven Änderungen ausgesetzt. Neue Arbeitsweisen, neue Tastenkombinationen und – Herr im Himmel, wie ich sie vermisse! – die wegfallende rechte Maustaste.
Was viele Neulinge auf macOS besonders stresst, sind die Programmfenster, die sich nicht mehr automatisch anpassen, wenn man sie mit der Maustaste ganz an den Rand zieht. Unter Windows (dank der Snap-Funktion) wird das Programmfenster dann automatisch justiert, sodass es genau die Hälfte des Bildschirms bedeckt. Manuelles «Zurechtzupfen» mit der Maus ist nicht nur weniger exakt, es braucht auch viel Zeit. Dafür gibts im App Store von Apple nun die Extension «Magnet».
So gehts: Magnet tut eigentlich genau das, was die Fenster unter Windows ohne App und ohne Extension automatisch tun. Ziehen Sie das Fenster nach rechts, ajustiert es sich an die rechte Hälfte des Screens. Das gleiche, wenn Sie es links an den Rand ziehen. Wenn Sie es nach unten ziehen, wird es, je nach Position, einen Drittel, zwei drittel oder genau die Mitte des Screens bedecken. Ziehen Sie es nach oben, wird es je nach Position auf einen Viertel vergrössert, in den Vollbildmodus versetzt oder aber die Übersicht aller offenen Fenster erscheint. Zum Glück gibt es jeweils eine Vorschau von dem was passieren wird, wenn sie die Maustaste an dieser Stelle loslassen. Zur besseren Visualisierung sehen Sie oben ein kurzes Video.
Magnet für macOS, deutsch, Preis: 4 Franken, verfügbar im App Store.


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