5 Tipps für ein besseres Schul-WLAN

Technologie hat den Bildungssektor in der Schweiz verändert. Der Lehrplan 21 verlangt neue IT-Kompetenzen und -Hardware von den Schulen. Für die Verantwortlichen ist dies oft Neuland. Abhilfe schaffen diese fünf Tipps, wie sich das WLAN in Schulen verbessern lässt.

von Studerus AG 11.11.2019
WLAN-Frust muss nicht sein! Die Studerus AG zeigt Ihnen, was dagegen hilft WLAN-Frust muss nicht sein! Die Studerus AG zeigt Ihnen, was dagegen hilft Zoom© iStock

Ein Laptop oder Tablet für jeden Schüler, eine Vielzahl von Lehrmaterialien online und in der Cloud oder Schüler, die ganz selbstverständlich ihre eigenen Devices mit zur Schule bringen – das sind nur einige der vielen Anforderungen, die heute an die Netzwerke der Bildungseinrichtungen gestellt werden.

Leider führte dieser Fortschritt aufgrund wirtschaftlicher Sparmassnahmen nicht dazu, dass geschulte Fachkräfte für das Netzwerkmanagement innerhalb der Schulen etabliert wurden, so dass die IT-Verantwortung oft auf überlastete Lehrer fiel.

Vor allem in Grundschulen werden häufig externe Netzwerkmanager einmal in der Woche zur Überwachung bestellt. Das ist nicht wirklich zielführend. Eine Woche ist in der IT eine Ewigkeit und es kann in dieser Zeit viel schiefgehen. Schulen, die ein optimiertes Netzwerkmanagement in der Cloud haben, können hingegen stets auf die relevanten Daten zugreifen und Änderungen vornehmen, wann immer solche notwendig werden.

Bildungseinrichtungen müssen oft mit veralteten Netzwerken und antiquierter Hardware arbeiten. Es gibt wenig Geld in den Schulen, um diese abzulösen und Fachkräfte vor Ort einzusetzen und damit Lehrer zu entlasten. Hier kommen Netzwerkmanagementlösungen in der Cloud ins Spiel. Wenn Schulen ihre Netzwerkpartner sorgfältig auswählen und die neueste Cloud-basierte Netzwerkmanagementtechnologie nutzen, werden sie sowohl zeitlich als auch finanziell erhebliche Einsparungen verbuchen können.

Zufriedene Schülerinnen und Schüler gibt's heutzutage nur noch mit tadellosem WLAN Zufriedene Schülerinnen und Schüler gibt's heutzutage nur noch mit tadellosem WLAN Zoom© iStock

Bandbreiten und Verfügbarkeit sind in Schulen häufig ein Problem, da – ähnlich wie in Unternehmen oder an Versammlungsorten – viele Nutzer gleichzeitig auf ein Netzwerk zugreifen wollen. Doch nur wenige Schulen haben ausreichend verinnerlicht, dass sie im Grunde die gleichen Anforderungen wie KMUs oder grosse Hotels haben.

Sicherheit und Schutz sind für Schulen besonders relevante Themen. Denn zum einen beherbergen sie eine besonders schutzbedürftige Bevölkerungsgruppe, zum anderen werden viele dieser Kinder und Jugendlichen versuchen, die eigenen – häufig schlecht gesicherten und mit Viren verseuchten – Geräte mit dem Netzwerk der Schule zu verbinden. Die Lehrstätte hat also gar keine andere Möglichkeit, als einen soliden Schutz zu gewährleisten.

Tipps für ein besseres Schulnetzwerk

Nachfolgend einige Anregungen, das eigene Netzwerkmanagement einmal genau unter die Lupe zu nehmen und Optimierungen für das nächste Schuljahr zu planen:

  • Kennen Sie Ihren Netzwerkverkehr – Schulnetzwerke neigen dazu, im Laufe des Tages, der Woche und des Jahres Auslastungsspitzen und -Tiefpunkte zu verzeichnen. Wenn das IT-Team genau weiss, wann diese auftreten, kann es Ressourcen entsprechend bereitstellen.
  • Zentralisierte und ferngesteuerte Verwaltung – Cloud Computing hat ein riesiges Potenzial. Dank des zentralen Netzwerkmanagements, auf das aus der Ferne zugegriffen werden kann, ist das IT-Team einer Schule in der Lage, den Datenverkehr zu jeder Zeit und von jedem Ort aus zu verwalten oder Störungen schnell zu beheben.
  • Sicherheit – ein zentraler Verwaltungspunkt in Kombination mit dem Verständnis des Netzwerkverkehrs macht die Durchsetzung der Sicherheit einfacher und robuster. Kann Ihre Schule die Sicherheit Ihres Netzwerks fernbedienen und als Reaktion auf Bedrohungen ändern? Kann Ihr IT-Team die Bedrohungen, anomalen Verhaltensweisen und/oder Veränderungen der Nutzungsmuster erkennen?
  • Segmentierung – ist eine Schule in der Lage, den Netzwerkverkehr zu trennen, können deren Administrationsfunktion z.B. einen Teil des Netzwerks und die Schüler einen anderen nutzen? Eine solche Segmentierung ist sowohl für die Sicherheit als auch für die Effizienz von grossem Vorteil.
  • Energieeffizienz – viele Schulen sind für längere Zeiträume geschlossen, z.B. in den Sommerferien. Die Möglichkeit, das Netz während dieser Zeit auszuschalten, kann die Energiekosten senken. Sofern das Netzwerk dazu in der Lage ist.

Zweifellos klafft eine Lücke zwischen dem, was Schulen mit ihren Netzwerken realisieren müssen und dem, was sie erreichen können, wenn sie sich an altvertrautes Netzwerkmanagement halten. Diese Lücke zu schliessen, ist weniger eine Frage der Ressourcen als vielmehr der richtigen Tools. Wenn Schulen für ihre Netzwerke auf die Cloud für Kontrolle, Leistung und Ressourcenmanagement setzen, wird dies dem Personal und Schülern gleichermassen zugutekommen.

Studerus AG ist ein IT-Dienstleister und Distributor eines umfassenden Produktesortiments im Bereich Netzwerktechnologien und IT-Security und besteht seit bald 30 Jahren. In vielen Schulprojekten hat Studerus wertvolle Erfahrung gesammelt und weiss deshalb, worauf es bei einem Schul-WLAN ankommt.

Wie Studerus mit Ihnen Ihr Schul-WLAN verbessern kann, erfahren Sie auf: studerus.ch/wlan-schulen

Studerus verlost zudem WLAN-Ausmessungen für Schulen auf: studerus.ch/wlan-schulen-verlosung


    Kommentare

    • Phons 14.11.2019, 15.44 Uhr

      Noch nie etwas von Elektrosmog gehört? Auch nichts von Elektrosensibilität? WLAN gehört nicht in die Schule! Es gibt Kantone, welche WLAN in der Schule untersagen, z.B. Neuenburg. Elektrosensible Menschen sind nicht durchwegs Spinner, sondern leiden nach dem Aufenthalt in einer WLAN Umgebung anderntags mit grippeähnlichen Symptomen. Mir sind 2 Lehrer bekannt, welche keine normale Stelle finden deswegen. IT Unterricht ist ok und notwendig, dafür braucht es aber kein WLAN. Es gibt genügend Al[...]

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