Haiti: Auswirkungen auf Google Earth

Google hat eine Option für Google Earth veröffentlicht, wobei anhand von aktuellen Satellitenbildern das Ausmass der Katastrophe nach dem Erdbeben auf Haiti deutlich wird.

von IDG . 18.01.2010
Bildergalerie Haiti-Beben Google Eye Haiti-Beben Google Eye 27 Fotos Zoom

Die aktuellen Satellitenaufnahmen stammen von Google Eye und wurden nach dem verheerenden Erdbeben auf Haiti gemacht. Über einen Layer (eine Art digitale Folie) können die neuen Aufnahmen von der Hauptstadt Port-au-Prince in Google Earth angezeigt werden.

Das Bild zu dieser Meldung zeigt beispielsweise den Präsidenten-Palast vor und nach dem Erdbeben. Laut Angaben von Google sollen die Satellitenaufnahmen kontinuierlich aktualisiert werden. Google-Earth-Anwender müssen den Layer nur einmal herunterladen. Spätere Aktualisierungen geschehen automatisch.


    Kommentare

    • PeterFritz 20.01.2010, 11.51 Uhr

      Ganz Haiti in Schutt und Asche? Ich weiß, ich schramme da unter Umständen an einem ganz großen Fettnäpfchen nicht 'mal vorbei ... aber warum vermitteln die Medien ein völlig falsches Bild? Die tun so, als wäre ganz Haiti in Schutt und Asche gelegt - dabei kann man mit diesem GoogleEarth "Plug-In" genau erkennen, daß insgesamt in allen Ortschaften nächst und in Port au Prince nur sehr wenige Gebäude zusammengerumpelt sind. Alleine aufgrund dieser Informationsmöglichkeit erscheint mir die einmal[...]

    • killer_91 20.01.2010, 16.38 Uhr

      Ich stimme dir zu, aber ob das jetzt bei Haiti zutrifft wage ich zu bezweifeln. Aber es ist ja klar das die Medien oftmals Gerüchte oder auch Tatsachen aufbauschen, ein gutes Bsp. war die Schweinegrippe. Jedesmal wenn der Verdacht bestand das jemand wieder an der Grippe gestorben ist gab es ein riesen drumherum und und und. In Haiti werden meines Wissens momentan von ca 200'000 Toten gesprochen, das entspricht von der Grösse her der Tsunami Kathastrophe von Ostasien. Weiter wurden rund 250'000 [...]

    • slup 21.01.2010, 19.26 Uhr

      ... aber treiben die Medien da nicht gezielt Schindluder mit bewußt übertriebenen Meldungen und Bildern, um womöglich die "Spendenfreudigkeit" zu erhöhen? Sorry, aber eine solche Unterstellung finde ich angesichts der Augenzeugenberichte, Bilder UND der Satellitenbilder (deren Interpretation ist nicht ganz so einfach, und ein zusammengesacktes Haus sieht von oben ganz normal aus) zynisch und ungeheuerlich. Ich wundere mich, dass da nicht mehr Widerspruch im Forum auftaucht.

    weitere Kommentare

    Sie müssen eingeloggt sein, um Kommentare zu verfassen.