App-Test: Smood Lieferservice

Keine Zeit zum Kochen? Geht uns genauso. Wir haben die App unter die Lupe genommen und Essen liefern lassen.

von Claudia Maag 25.04.2019

Haben Sie auch oft viel zu tun und entweder keine Zeit oder keine Lust, zu kochen? Hauptsächlich während der Woche ist es verlockend, sich Essen liefern zu lassen. Am einfachsten geht es via App. Wir haben uns eine rausgepickt und «Smood» genauer angeschaut. 

Smood ist kostenlos und sowohl für Android sowie iOS erhältlich. Natürlich können Sie auch über die Webseite bestellen; wir haben uns auf die App konzentriert. Schauen Sie sich weiter unten unsere Bildergalerie an.

Wenn Sie die App öffnen, geben Sie zuerst Ihre Adresse ein. In unserem Fall ist das in Zürich. Grundsätzlich finden Sie alles in vier Tabs: Restaurants, Entdecken, Bestellungen und Konto

Die Übersicht

Restaurants

Hier werden neue Restaurants auf Smood aufgelistet sowie Ergebnisse für z.B. Lieferung so bald wie möglich (s. Lieferzeitpunkt). Neben einem Bild und dem Namen des Restis sehen Sie auf einen Blick, wie lange Sie ungefähr warten müssen, also z.B. 35 Minuten. Unten rechts sehen Sie Bewertungen in Form von Smilies und einer Prozentzahl. Für die Details tippen Sie darauf. Sie können Ihr Lieblingsrestaurant auch als Favoriten markieren und speichern. 

Wenn Sie eines auswählen und darauf tippen, sind oben die Bewertungen, eine aktualisierte Lieferzeitschätzung und unten die Menüs.

Entdecken

Die Stöberecke. Tippen Sie sich durch die Küchen (indisch, eritreisch etc.), Spezialitäten (Mezze, Sushi, Burger) oder wählen Sie unten eine der Städte, die bei Smood dabei sind. 

Diese Städte beliefert Smood momentan Diese Städte beliefert Smood momentan Zoom© Screenshot/cm/PCtipp

Bestellungen

Bestellungen aus unserer Redaktion in der Übersicht Bestellungen aus unserer Redaktion in der Übersicht Zoom

Hier sind später Ihre bisher getätigten Bestellungen aufgelistet (s. Screenshot).

Konto

Ihre Nutzerdaten (inkl. Telefonnummer), Ihre Adresse, die hinterlegten Kreditkarten, das Konto im Überblick sowie Kontakt- und Feedback-Optionen finden Sie hier. Sie können auf Wunsch die App weiterempfehlen. Man schenkt einem Freund 10 Franken über Smood, damit er den Lieferservice ausprobiert und erhält nach dessen Bestellung die 10 Franken zurück. 

Die Bestellung

Wenn Sie ein Restaurant gewählt haben, geht es meist recht fix. Sagen wir, Sie möchten ein Wildes Banana Curry. Tippen Sie darauf. Sie möchten es für 24 Franken bestellen. Tippen Sie einfach unten auf Warenkorb.

So sieht der Bestellprozess aus So sieht der Bestellprozess aus Zoom© Screenshot/cm/PCtipp

Hinweis: Vorsicht mit Vorspeisen und Getränken. Wir hatten diese zuvor manuell hinzugefügt. Wenn Sie aber ein Menü in den Warenkorb legen, werden Sie nochmals nach Vorspeisen, Getränken und Desserts gefragt. Wenn Sie dort nochmals auswählen, haben Sie diese am Ende doppelt im Warenkorb. Sie sind allerdings nicht ersichtlich, sondern Sie sehen es nur beim Menü anhand des höheren Preises.

Nächste Seite: Die Preise, die Bezahlung, die Dauer, die Lieferung

Die Preise

Generell sind die Preise selbst für Zürich stolz. Lieferkosten sind mehrheitlich 10 Franken, dies kann aber variieren (s. Lieferkosten).

Die Bezahlung

Bei Smood kann man mit Kreditkarte, Maestro, Paypal, PostFinance und sogar LunchCheck bezahlen. Als wir es mit Kreditkarte versuchten, konnte die Bestellung nicht abgeschlossen werden. Eine Abklärung mit dem Support brachte zutage, dass anscheinend das Komma verschoben worden war. Statt 32.50 Franken für unsere Bestellung wollte die App 3250 Franken belasten, was von der Kreditkartengesellschaft natürlich abgelehnt wurde (Limite). Prüfen Sie somit Ihre Kreditkartenabrechnung, wenn Ihre Karte akzeptiert wird, regelmässig. Unsere Redaktion hat gute Erfahrungen mit PostFinance und Paypal gemacht.

Sie können Via Kreditkarte, Maestro, Paypal, PostFinance und sogar mit LunchChecks bezahlen Sie können Via Kreditkarte, Maestro, Paypal, PostFinance und sogar mit LunchChecks bezahlen Zoom© Screenshot/cm/PCtipp

Die Dauer

Smood hat sich gemäss Homepage auf die Fahne geschrieben, in weniger als 45 Minuten zu liefern. Nach Redaktionserfahrung wurde jeweils (in Zürich) pünktlich geliefert. In einem Fall gab es eine Verzögerung. Wir wurden aber angerufen und über den Stand der Dinge informiert. 

Die Lieferung

Lieferzeitpunkt

Was gefällt: Man kann in der Grundansicht wählen: Entweder Lieferung so bald wie möglich oder Vorbestellung und dann Tag und Uhrzeit wählen. Ist man im Büro oder nach Ausflug auf dem Heimweg, kann man also schon mal vorbestellen und kann daheim dann gleich essen.

Lieferkosten

In unserem Test wurde 10 Franken Lieferpauschale verlangt. Das ist happig; selbst für Zürich-Preise ist dies ein stolzer Betrag. Doch der Preis ist nicht fix, achten Sie darauf. Manchmal kann er sogar höher sein, beispielsweise wenn man eine Pizza bestellt, wurden uns 17 Franken Lieferkosten angezeigt. Da hört für uns der Spass auf.

Bestellung in Echtzeit

Das Tracking der Lieferung läuft automatisch. Man kann also verfolgen, wo sich die Bestellung momentan befindet. Dies funktioniert sowohl über die App als auch über die Webseite. Ausserdem erhält man eine E-Mail, wann das Essen geliefert wird.

Tags: Apps, Test
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