News 29.03.2012, 07:43 Uhr

Kreditkartenbetrüger narrt Microsoft-Gründer

Der milliardenschwere Microsoft-Mitbegründer Paul Allen ist einem US-amerikanischen Kreditkartenbetrüger auf den Leim gegangen.
Vor Cyberkriminellen sind auch die Grössen der Software-Branche nicht gefeit. So ging als prominentestes Opfer nun der milliardenschwere Microsoft-Mitbegründer Paul Allen einem Kreditkartenbetrüger auf den Leim. Ein 28-jähriger Mann wollte sich an Allens geschätztem Vermögen von 14 Milliarden US-Dollar bereichern und gab sich Anfang des Jahres bei einem Telefonat mit Allens Bank als Konto-Inhaber aus. Für den Betrüger war es anscheinend nicht schwer, die für Allen hinterlegte Adresse auf seine eigene ändern zu lassen. Mit diesem Grundstein rief der junge Mann wenige Tage später erneut bei der Bank an und behauptete, seine Kreditkarte verloren zu haben. Das Kreditinstitut schöpfte keinen Verdacht und leitete die Ersatzkarte an die vom Betrüger geänderte Adresse weiter.
Lange hielt die Glückssträhne des Cyberkriminellen jedoch nicht an, denn ihm unterliefen bei seinem weiteren Vorgehen einige gravierende Fehler, die schliesslich zu seiner Ergreifung durch das FBI führten. So quittierte er den Empfang der Kreditkarte nicht mit Allens Unterschrift, sondern mit seinem eigenen Namen. Anschliessend folgten einige Bezahlversuche, die jedoch fehlschlugen und den Überwachungskameras Aufnahmen des Betrügers lieferten. Ausserdem tätigte der Mann einen Geldtransfer an die US-Armeebank, um dort seine Verbindlichkeiten zu tilgen – ein weiterer Hinweis für das FBI.
Der mutmassliche Täter wurde mittlerweile festgenommen. Neben dem Kreditkartenbetrug, auf den in den USA bis zu 30 Jahre Haft stehen, wurde der junge Mann ausserdem bereits seit Mitte 2010 als Deserteur gesucht.



Kommentare
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coceira
02.06.2012
ein weiterer Hinweis für das FBI [LEFT] doof bleibt doof da helfen nicht mal pillen [/LEFT]