Suunto Ambit3 Sport - jede Bewegung zählt

Das neuste Modell der Suunto-GPS-Uhren kommt in Begleitung auf den Markt: Mit dabei ist der neue Bluetooth-Smart-Sensor sowie die Verbindung zur neuen App Suunto Movescount.

von Sandra Adlesgruber 07.11.2014
Bildergalerie Suunto Ambit3 Sport Suunto Ambit3 Sport 10 Fotos Zoom

Suunto ist es auch bei der Ambit3 gelungen, mit neuen Features aufzuwarten. Allerdings betreffen diese nicht nur die Uhr selbst. In Sachen Material, Verarbeitung und Optik gab es im Vergleich zu den Vorgängern nur wenig Bedarf nachzubessern. Es gibt kaum Veränderungen. Dadurch, dass am Gehäuse oben neu die Schrauben abgedeckt sind, macht der Chronograph einen leicht edleren Eindruck. Neu ist das Produkt auch in den Farben Weiss und Blau erhältlich, was besonders Frauen freuen wird. Das Gehäuse der Suunto Ambit3 Sport ist wuchtig.

Primär für Sportler und Abenteuerlustige

Auch der neuste GPS-Chronograph eignet sich für Multisportler, Outdoor-Freaks, aber selbstverständlich auch für Sportmuffel, die gerne dennoch eine sportliche Uhr am Handgelenk tragen. Extra für sie hat Suunto wohl das Aktivitäten-Tracking integriert. So hat der Besitzer jederzeit einen grafischen Überblick über seine Bewegungen pro Tag und Woche.

Für die wahren Sportler unter uns sind die wichtigsten Funktionen dabei: die zuverlässige Erfassung der trainingsrelevanten Daten – möglichst bei allen Sportarten. Was nicht an Bord ist, kann via Movescount-Portal (movescount.com) nachgerüstet werden. Dort stehen unzählige Apps zum Individualisieren zum Download bereit.

Der neue Bluetooth-Smart-Sensor ermöglicht neu die Aufzeichnung der Herzfrequenz im Wasser Der neue Bluetooth-Smart-Sensor ermöglicht neu die Aufzeichnung der Herzfrequenz im Wasser Zoom

Leider ist die neue Uhr nicht mehr ANT+-kompatibel. Ein Bluetooth-Smart-Sensor (an einem HF-Gurt) muss her. Hier profitieren vor allem Schwimmer, denn ein Vorteil des neuen Bluetooth-Smart-Sensors ist es, dass er im Wasser getragen werden kann. Sobald der Schwimmer das Becken verlässt, werden die BPM-Raten (Beats per Minute) synchronisiert.

GPS-Ortung bis zum Schluss der Tour

Ebenso neu auf dem Markt ist das Modell Suunto Ambit3 Peak. Es überzeugt mit einer Akkulaufzeit von 50 Stunden Ebenso neu auf dem Markt ist das Modell Suunto Ambit3 Peak. Es überzeugt mit einer Akkulaufzeit von 50 Stunden Zoom Ein grosses Plus ist die erhöhte Akkukapazität von bis zu 25 Stunden im GPS-Modus. So steht auch der längsten Wanderung nichts mehr im Weg. Wer sich gerne mit Navigation beschäftigt, der kommt auch bei der Suunto Ambit3 voll auf seine Kosten: Routen festlegen, Orte als POIs kennzeichnen, zum Ausgangspunkt zurücknavigieren: Alles ist möglich. Im Test klappte das Lotsen zum Startpunkt einer absolvierten Laufrute mit einer Abweichung von 10 Metern in dicht bebautem Gebiet.

Von der Uhr direkt aufs iPhone

Musste man früher die Uhr mit dem Computer verbinden, so gibt es dafür neu die (leider nur englischsprachige) App Movescount. Alle Trainingsdaten wandern damit auf das eigene Mobilgerät.

Die App funktioniert nur in Zusammenspiel mit iPhone, iPad und iPod Touch neuster Generationen und erfordert iOS 7.1. Leider ist sie nicht iPad-optimiert. Android-Nutzer werden voraussichtlich erst im März 2015 in der Genuss einer eigenen Version kommen.

Passende Fotos nimmt der Sportler unterwegs direkt innerhalb der Suunto-App Movescount auf. Sie werden nach dem Training per Klick zu einer 3D-Animation verarbeitet Passende Fotos nimmt der Sportler unterwegs direkt innerhalb der Suunto-App Movescount auf. Sie werden nach dem Training per Klick zu einer 3D-Animation verarbeitet Zoom

Eine Zusammenfassung all Ihrer Aktivitäten kann sehr spannend sein. Weiter können Sie Ihre Route auf einer Landkarte zurückverfolgen und unterwegs aus der App heraus Fotos aufnehmen, die Sie mit Daten wie etwa Speed oder Kilometerangaben versehen und teilen. Ausserdem ist es möglich, einen speziellen Videoclip zu erstellen, basierend auf einer 3D-Karte und Ihren Trainingsdaten. Das hat im Test leider nicht immer geklappt. Besonders cool ist es, dass Anrufe und Mitteilungen vom iPhone direkt auf die Uhr gepusht werden. So muss man das Training nicht mehr unterbechen und ist im Notfall immer erreichbar.

Gute Connection

Das Koppeln mit dem Apple-Gerät ist einfach: Öffnen Sie auf Ihrer Suunto-Uhr die Einstellungen, indem Sie den rechten mittleren Knopf gedrückt halten. Wählen Sie «Verbindung» und danach «Mobile App». Auf der Suunto-Uhr erscheint nun ein Code und in der App automatisch das passende Eingabefeld. Geben Sie den Code ein und schon sind die Geräte via Bluetooth gekoppelt.

Das Navigieren innerhalb der Uhr hat man schnell begriffen. Per anhaltendem Druck auf den mittleren Knopf werden die Einstellungen geöffnet. Zur Bestätigung der Eingaben kommt immer der Mittelknopf zum Einsatz. Ebenso wie zum Verlassen von Ansichten.

Fazit: Suunto Ambit 2S ist eine sehr gute Sportuhr, die sich sowohl für Trainingsanfänger als auch für ambitionierte Sportler eignet. Sehr positiv sind Qualität, Akkukapazität und Alltagstauglichkeit. Die App, die Bluetooth-Kompatibilität und die Individualisierbarkeit via movescount.com sind eine tolle Bereicherung.

 

  • Suunto Ambit3 Sport

    Positiv:
    Akkukapazität, Individualisierbarkeit, Kombination mit Suunto-App, Design, Qualität
    Negativ:
    Kein Barometer, kein Altimeter, nicht ANT+-kompatibel
    Details:
    GPS-Navigation, Kompass, Bluetooth Smart-Connection (iPhone/iPad/ipod), wasserdicht bis 50 Meter, 80 g, 25 h Akkulaufzeit im GPS-Mode, Multisportunterstützung
    Strassenpreis:
    Fr. 379.-
    Info:
    www.suunto.ch
    PCtipp-Bewertung:
    5 Sterne

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