Test: Acer Chromebook Spin 13 (CP713-1WN-52TK, 2018)

von Claudia Maag 20.05.2019

Ausstattung

Generell sind Chromebooks nur mit dem Nötigsten ausgestattet, um günstig sowie leicht zu sein und dabei eine lange Akkulaufzeit zu bieten.

Das Spin 13 kommt mit einem Intel-Core-i5-(8250U)-Prozessor. Als Unterstützung sind 8 GB RAM und 64 GB Nutzspeicher im Gepäck. Letzteren findet die Testerin etwas wenig, der Rest ist für ein Chromebook in Ordnung. Des Weiteren ist eine UHD-620-Grafikkarte von Intel verbaut. Das Convertible ist tatsächlich recht fix unterwegs – auch beim Surfen mit mehreren geöffneten Tabs und mehreren Videos gibt es keine Ruckler oder Verzögerungen. Einen Fingerabdruck-Scanner sucht man allerdings vergeblich.

Akkulaufzeit: tipptopp

Das Spin 13, das uns von Acer zur Verfügung gestellt wurde, hat einen Lithium-Polymer-Akku mit 4670 mAh verbaut. Gemäss Hersteller hält der Akku 10 Stunden durch. Je nach Nutzung kommt das in unserem Test auch hin; auch bei dreistündiger intensiver Office-Programm-Nutzung und drei Stunden Filmeschauen.

Einrichtung

Das Chromebook ist schnell und leicht eingerichtet. Der Nutzer wird auch direkt nach der WLAN-Verbindung gefragt; die Verbindung klappt ohne Weiteres.

Es benötigt 7,5 Sekunden, um aufzustarten. Die Surfgeschwindigkeit war im Test zügig, auch bei mehreren parallel geöffneten Tabs. Generell laufen Apps mit dem Chrome-OS-Betriebssystem flüssig und zügig.

Mittlerweile werden Android- und in Beta-Version auch Linux-Apps unterstützt. Wir konnten unser Android-Smartphone rasch koppeln, allerdings wurde es als Samsung Galaxy S10+ erkannt, es handelt sich jedoch um ein Huawei-Gerät.

Betriebssystem: Chrome OS

Auch wenn das Chromebook uns in vielem positiv überrascht hat, das Betriebssystem Chrome OS ist nicht für jeden zu empfehlen. Auch wenn es mittlerweile Android- und Linux (Beta)-Unterstützung bietet, so ganz überzeugen konnte das letztlich auf einem Browser basierende Betriebssystem im Vergleich zu Windows nicht.

Apps, die Sie unter Android schätzen, können Sie dank Google Play Store wohl auch auf Chrome OS nutzen. Arbeits-Software, die man unter Windows kennt und mag, könnte allerdings schwierig werden und man muss nach Alternativen suchen. Wer allerdings viel mit Google Drive und Office 365 arbeitet, für den ändert sich wenig.

Acer Chromebook Spin 13: Gefallen hat die Akkulaufzeit Acer Chromebook Spin 13: Gefallen hat die Akkulaufzeit Zoom© Acer

Office-Tauglichkeit

Wir arbeiteten nicht mit Google Docs, sondern sind Microsoft Office gewöhnt. Hier muss man natürlich Abstriche machen. Dank Office 365 konnten wir trotzdem mit Word arbeiten, teilweise gab es leichte Probleme beim Markieren oder Kopieren von Texten, aber mit der Zeit gewöhnt man sich an ein paar Eigenheiten von Chrome OS.

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    Kommentare

    • simi3770 20.05.2019, 15.24 Uhr

      Meiner Meinung nach sind 64 GB Speicherplatz absolut ausreichend. Das Ziel eines Chromebooks ist ja sowieso, dass man alles in der Cloud/Google Drive abspeichert, damit man über das Gmail-Konto mit jedem anderen Gerät Zugriff auf die Dokumente hat. Desweiteren kann man ja auch keine Programme, sondern nur die Apps von Google Play installieren. Mein Acer Chromebook ist jetzt 1,5-jährig und hat erst 9 GB Speicherplatz besetzt!

    • trs 22.05.2019, 20.05 Uhr

      Seit geraumer Zeit habe ich mir ein Acer Chromebook bei Migros (!) mit satten Cumulus-Punkten gekauft :o. Da ich auch schon Pixel Notebooks und Mobile-Phones besitze, habe ich alles durchgängig zur Hand. 64GB Speicher reichen vollauf, egal welches Gerät. 2TB online Speicher machen sogar ein NAS überflüssig (liegen auch noch zwei herum und ziehen Strom). Aber ja, die Schattenseiten sind einfach die Politik, Privacy und Handelskriege .... Microsoft versucht ja krampfhaft den Markt für tragb[...]

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