News 03.06.2005, 12:30 Uhr

Microsoft muss Internet Explorer nachbessern

US-Wettbewerbshüter bemängeln, dass der Microsoft-Browser immer noch zu stark ins Betriebssystem integriert sei. Der Softwareriese will dies nun mit ein paar kleineren Anpassungen ändern.
In einem Schreiben hat Microsoft der US-Bezirksrichterin Colleen Kollar-Kotelly mitgeteilt, dass man in den nächsten Updates die Windows-Unterstützung für Webbrowser von Dritten optimieren wolle. Dies meldet de.internet.com [1]. Colleen Kollar-Kotelly leitete den US-Kartellrechtsprozess im Jahre 2002 gegen Microsoft [2]. Der Grund für Microsofts vorpreschen ist das US-Justizministerium. Es hat laut de.internet.com bemängelt, das HTML-Dateien [3] unter Windows auch dann mit dem Internet-Explorer-Symbol dargestellt werden, wenn der Nutzer mit einem anderen Standard-Browser surft. Zudem würden sich bestimmte Inhalte immer nur im Internet Explorer statt im gewählten Standard-Browser öffnen.



Kommentare
Es sind keine Kommentare vorhanden.