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Im Test: Smartphone LG V50 ThinQ 5G (LM-V500EM)

Was taugt das erste 5G-Smartphone aus dem Hause LG? Durch den Dual Screen will es eine Alternative zu Falt-Handys von Samsung & Co. sein. PCtipp hat es eine Woche lang einem Alltagstest unterzogen.

von Claudia Maag 17.07.2019
LG V50 ThinkQ kann 5G LG V50 ThinkQ kann 5G Zoom© LG

LG bringt mit dem V50 ThinQ ein 5G-Smartphone auf den Markt, das den faltbaren Modellen, beispielsweise von Samsung oder Huawei, etwas entgegenzustellen versucht. Die grösste Veränderung des V40-Nachfolgers ist natürlich, dass das Gerät das erste 5G-Smartphone von LG ist. In der Schweiz ist das Smartphone derzeit lediglich über Swisscom beziehbar (Stand: 10. Juli 2019). Ohne Abo für satte 1299 Franken.

Doch beginnen wir bei der Optik: Das V50 ThinQ 5G von LG ist ein bisschen grösser als das Vorgängermodell (V40 ThinQ): 15,92 × 7,61× 0,83 Zentimeter, hat ein 6,4-Zoll-Display und liegt mit 176 Gramm auch ein wenig schwerer im Hosensack oder in der Handtasche. Unser Testgerät kommt in Schwarz (Astro Black), mit 128 GB Datenspeicher und mit 5G. Sowohl die Front als auch die Rückseite kommen in der Hochglanzversion, zwar nicht so rutschig, aber wie erwartet fingerabdruckanfällig.
Unter der Haube wird das Smartphone von einen Qualcomm-Snapdragon-855-Prozessor angetrieben, unterstützt von einem 4000-mAh-Akku und 6 GB Arbeitsspeicher. Hier hat LG nachgelegt, denn das LG V40 (Test) hatte noch einen 3300-mAh-Akku; der Arbeitsspeicher bleibt derselbe.

LG bleibt bei der Dreifach-Kamera mit insgesamt fünf Objektiven LG bleibt bei der Dreifach-Kamera mit insgesamt fünf Objektiven Zoom© LG
Unten am Gerät befindet sich eine Kopfhörerbuchse, ein USB-C-Anschluss (3.1) und ein Boombox-Lautsprecher. Ausserdem hat das Smartphone gemäss LG einen extrastarken Metallrahmen, ist stosssicher nach MIL-STD-810G1-Standard sowie IP68-zertifiziert (wasser- und staubdicht).

Aus eins mach zwei: der Dual Screen von LG

Wir waren schon vom Display des Vorgängers erfreut, das gleich geblieben ist. Das QHD+-Display löst nach einem Ausflug in die Einstellungen mit 3120 × 1440 (538 ppi) auf.

Beim Dual Screen handelt es sich um eine Foliohülle, in die ein zweites Display eingebaut ist Beim Dual Screen handelt es sich um eine Foliohülle, in die ein zweites Display eingebaut ist Zoom© cm/PCtipp

Im Test hatten wir die Möglichkeit, das Smartphone mit dem Dual-Screen von LG zu testen. Es handelt sich dabei um eine Foliohülle, in die ein zweites Display eingebaut ist. Das Einsetzen des V50 ThinQ benötigt etwas Fingerspitzengefühl, klappt aber gut. Die beiden Bildschirme sind leicht versetzt, das linke (eingebaute) Display befindet sich etwas höher, wenn sie flach nebeneinander liegen.

Die Foliohülle für 199 Franken ist unauffällig, zwar besteht sie aus Plastik, wirkt aber, als würde sie auch einen längeren Gebrauch überstehen. Die Scharniere lassen sich um 360 Grad drehen (ähnlich wie bei Convertible-Laptops), was praktisch ist, da man dann z.B. telefonieren kann. Oder man klappt das eingebaute Display um 90 Grad auf, um es laut Hersteller als Spielekonsole zu benutzen. Am häufigsten verwendet man es aber wohl, um an einem Bildschirm einen Film zu sehen, während man den anderen Bildschirm zeitgleich zum Surfen verwendet, was im Test funktionierte.

In unserem Hands-on aus dem Februar öffneten nicht alle Apps auf dem erwarteten Bildschirm. Diese Kinderkrankheiten wurden offenbar zwischenzeitlich behoben, bei uns klappte es wie gewünscht.

Allerdings funktionierte bei uns das Doppelbildschirm-Tool nur teilweise: Nach dem Einsetzen öffnet sich ein Doppelbildschirm-Tool, mit dem man die Handhabe verwalten kann. Grundsätzlich kann man damit Bildschirme wechseln, den Hauptbildschirm am Dual-Bildschirm anzeigen, dasselbe umgekehrt, den Hauptbildschirm in den Schlafmodus versetzen oder den Dual-Bildschirm deaktivieren. Oftmals waren auf dem V50-Bildschirm die oberen drei Optionen (Bildschirm wechseln, Hauptbildschirm auf jeweils anderem anzeigen) inaktiv, obwohl die beiden Displays eigentlich verbunden waren. Teilweise wurde dies aktiv, wenn wir den eingebauten Bildschirm bewegten, was aber zufällig wirkte. So konnten wir dann die Bildschirme wechseln. Lesen Sie auch unser Hands-on zum Screen.

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