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Test: Samsung Portable SSD T7 Touch

Samsung releast ein externes SSD – dieses unterstützt Verschlüsselung per Fingerabdruck und USB 3.2 Gen2. Wir haben das Laufwerk unserem Testverfahren unterzogen.

von Florian Bodoky 11.02.2020
Samsung Portable SSD T7 Touch Samsung Portable SSD T7 Touch Zoom Samsung legt im Speicherbereich nach: Das Unternehmen lanciert an der CES in Las Vegas den Nachfolger der Samsung Portable SSD T5, nämlich die T7. Das externe Speichermedium wurde mit dem Namenszusatz Touch versehen. Dies hat einen besonderen Grund: Nebst einem fast verdoppelten Datendurchsatz – mehr dazu später – ist der Fingerabdruckscanner auf der Oberseite des Gehäuses eine Kernfunktion. Dies ermöglicht, dass die auf ihr gespeicherten Dateien nur dann einseh- und bearbeitbar sind, wenn sich der Nutzer mittels vorher gespeichertem Fingerabdruck identifiziert. 

Aber der Reihe nach: Das in einem Aluminium-Unibody verpackte Solid State Drive (SSD) kommt sehr schlicht daher: silbern, mit einem Samsung-Logo auf der Vorder- und einer genauen Produktbezeichnung auf der Rückseite sowie dem quadratischen Fingerprintreader, von einer blauen LED umgeben. Dazu ist es klein und leicht: Lediglich 58 Gramm bringt das Speichermedium auf die Waage. Passend dazu die kleinen Masse: 8,5 Zentimeter in der Länge, 5,7 Zentimeter in der Breite und 8 Millimeter dick, respektive dünn. Kaum mehr als eine dieser altmodischen Visitenkarten-Boxen. Durch das stabile Alu-Gehäuse und das geringe Gewicht zeigt sich der Speicher auch erschütterungsfest: Beim Sturz vom Schreibtisch unterbrach er nicht einmal den Datentransfer. Dem SSD legt Samsung noch zwei Kabel bei: ein Type-C zu Type-C USB Kabel, sowie ein USB-C zu USB-A-Kabel. Letzteres ist für User gedacht, die noch keinen USB-C-Port an ihren Workstations vorweisen können. Dennoch ergibt der Kauf des SSDs für diese User nur dann Sinn, wenn der USB-3.2-Gen2 Standard – welcher für den von Samsung kolportierten Speed benötigt wird – unterstützt wird. Bei USB 3.1 Gen 1 (ehemals USB 3.0) liegt der maximale Transferrate noch bei 5 GBit/s, also einem theoretischen Datendurchsatz von maximal 600 MB/s. Es sei denn, man möchte unbedingt von der 256-Bit AES-Verschlüsselung Gebrauch machen – dazu kommen wir jetzt:

Gründliche Verschlüsselung

Ein schlichtes Setup für den Fingerabdruck-Scan Ein schlichtes Setup für den Fingerabdruck-Scan Zoom© PCtipp

Mit der bereits auf dem SSD mitgelieferten Software lässt sich die Verschlüsselung aktivieren – ab Werk ist die T7 Touch noch unverschlüsselt. Nach dem Start der Software wird man durch ein Setup geleitet, das zuerst das Erstellen eines Passworts fordert. Dieses wird zur allfälligen Wiederherstellung der auf dem SSD befindlichen Daten benötigt. Danach lassen sich bis zu vier Fingerabdrücke registrieren – das Verfahren ist bekannt und unterscheidet sich nicht vom Registrieren des Fingerabdrucks bei einem handelsüblichen Smartphone.

Hat man dies eingerichtet, wird das SSD tatsächlich zum Buch mit sieben Siegeln: Weder sind die darauf Dateien gespeicherten Daten sichtbar, noch kann man sie bearbeiten. Samsung geht sogar noch weiter: Auch wie viel Speicher das SSD umfasst, wird im verschlüsselten Zustand nicht verraten. Lediglich die paar Megabyte, welche die vorinstallierte Software benötigt, werden verraten. Wird der Daumen (respektive einer der registrierten Finger) auf den Sensor gehalten, aktiviert sich die LED und der Inhalt des Laufwerks wird angezeigt. Dies funktioniert in Sekundenbruchteilen.

Lesen Sie auf der nächsten Seite: Stabile Geschwindigkeit, Fazit und Bewertung

Tags: SSD, Samsung
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    Kommentare

    • Leemann1 11.02.2020, 14.25 Uhr

      Genau auf diesen Testbericht habe ich gewartet, super danke! Eine Frage zur Verschlüsselung: Handelt es sich dabei um eine einfache Zugriffsberechtigung (also wie ein Passwort bei der Anmeldung am PC/Notebook) oder werden dadurch alle Daten verschlüsselt abgespeichert (was den Schreib- und Lesezugriff wohl drastisch verlangsamen würde) ?

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