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Hybrid-Smartwatch Fossil Charter HR im Test

Die Damen-Smartwatch von Fossil verbindet klassische Uhr und einige smarte Funktionen. Je nach Erwartungshaltung kann sie überzeugen.

von Claudia Maag 17.02.2020
Optisch gefällt die Hybrid-Smartwatch Charter HR in der Edelstahl-Version in Roségold Optisch gefällt die Hybrid-Smartwatch Charter HR in der Edelstahl-Version in Roségold Zoom© Fossil

Fossil vereint bei der Damen-Hybrid-Smartwatch Charter HR ein klassisches Uhrmodell mit einigen smarten Funktionen. Das uns von Fossil zur Verfügung gestellte Testgerät kommt in der Edelstahl-Edition in Roségold. Die Länge des Armbands kann über den Verschluss (verschieben) ans Handgelenk angepasst oder das Band ohne Weiteres abgenommen und ausgetauscht werden.

Die Hybridwatch mit 4,2-Zentimeter-Gehäuse (nur diese Grösse verfügbar) und 1,1-Zoll-Display gefällt mir grundsätzlich optisch gut und fühlt sich wertig an. Es handelt sich um ein E-Ink-Display mit einer Auflösung von 240 × 240 Pixeln (218 ppi). Auf dem inneren Display, genannt aktiver Displaybereich (2,7 cm), sind nebst Uhrzeit, Wetter, Schritten, Herzschlag und Datum auch der Wochentag ersichtlich. Einzig das äussere, schneeweisse Ziffernblatt mit Strichen für die Uhrzeit ist etwas breit geraten und hebt sich für meinen Gusto ein wenig zu deutlich vom – darunter liegenden – restlichen, etwas milchig wirkenden Display ab – doch das ist wie gesagt Geschmackssache. Wer es gerne ganz klassisch mag, kann die smarten Infos auch abstellen (siehe Bildergalerie unten).

Bedienung

Auf der rechten Seite befinden sich drei kleinere Steuerungstasten. Über die App gibt es drei Varianten, diese Tastenbelegung zu personalisieren. Sinnvollerweise bewegen sich die Zeiger in eine horizontale Position, wenn man die mittlere Taste lange drückt. Da die Informationen stets nur ober- oder unterhalb der so positionierten Zeiger erscheinen, verdecken sie keine Informationen und sind somit nie im Weg.

Mit der mittleren Taste gelangt man ins Menü. Um die Steuerung per Tasten zu verinnerlichen, braucht man einen Moment; ganz so intuitiv ist sie nicht.

Was mir trotz Tasten immer wieder fehlt, ist ein Touchscreen. Zwar kann man nachts die Uhrzeit sehen, indem man doppelt auf das (innere) Display tippt und somit eine Beleuchtung aktiviert. Die mittlerweile gewohnten Wischgesten verlaufen aber ins Leere. Wer also Details zu seinen Schritten oder dem Ruhepuls möchte, der muss sich per Tasten durchs Menü drücken. Oder stets das Smartphone griffbereit halten.

Wer die Benachrichtigungen auf der Hybridwatch liest (muss via App aktiviert werden), wird möglicherweise vorgefertigte Antworten oder noch besser solche, die man in der App definieren könnte, vermissen. Man kann nur auswählen zwischen Zurück oder Nachricht löschen.

Die Uhr findet übrigens das via Bluetooth gekoppelte Smartphone und lotst Sie mit einem Klingelton an die richtige Stelle. Via App findet man auch die Uhr und kann sie via Karte anzeigen lassen. Was Fossils Charter HR nicht bietet, sind direkte Telefonie respektive Musikabspielung über die Uhr, da sie weder über einen Lautsprecher noch über ein Mikrofon verfügt. Anrufe können via Hybridwatch angenommen oder abgelehnt werden, um dann am Smartphone mit dem Anrufer zu sprechen.

Der Akku hielt im Test nicht ganz zwei Wochen durch (je nach Nutzung), was ein sehr gutes Ergebnis ist und knapp an die Huawei Watch GT 2 (PCtipp-Test) herankommt. Die Huawei Watch GT 2 bietet allerdings mehr Features und ist trotzdem mittlerweile etwas günstiger zu haben.

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