Oft gelesen und geteilt 04.03.2009, 08:47 Uhr

Für Google-Verweigerer

Wer nicht in das Serviceimperium von Google eintauchen möchte, findet massenhaft Alternativen, die auch gratis sind.
Von Mail über Bildbearbeitung bis hin zur Routenplanung: Google bietet eine Unmenge an Gratisprogrammen. Datenschützer haben ihre Bedenken. So weiss das Unternehmen jederzeit über das Verhalten und die Interessen seiner Anwender Bescheid. Viele Surfer greifen deshalb gerne zu Alternativen.
Zur Websuche bieten sich beispielsweise Microsoft Live Search, Altavista oder Yahoo an.
Google Maps kann auch durch Open Street Map ersetzt werden. Auch hier steht Kartenmaterial zur freien Verwendung zur Verfügung.
Routenplaner sind bei Via Michelin oder bei Map24 zu finden.
Faszinierende Satellitenbilder liefert auch Microsoft mit Live Search Maps. Hier finden Sie auch Schrägansichten von Städten. Das rumänische Unternehmen Norc bietet virtuelle Stadtrundgänge – beispielsweise von Wien und einigen osteuropäischen Städten.
Anstatt Picasa bietet sich das Bildbearbeitungsprogramm Gimp an. Die Bilder können anschliessend über Flickr Freunden gezeigt werden.
Ersetzt werden kann auch das Analyse-Tool Google Analytics. Hier bietet sich Piwik einer Open-Source-Community an. Den gleichen Dienst verrichtet Webalizer. Auch Yahoo bietet entsprechende Tools.
Die grössten Google-Mail-Konkurrenten sind GMX und Hotmail. Bei Instant Messaging (Google Talk) haben ICQ und Microsoft-Messenger die Nase vorne. Auch Skype und Yahoo-Messenger sind eine Option.



Kommentare
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maedi100
04.03.2009
... Wenn man daher GOOGLE vermeidet, wenn's geht, handelt man ökologisch. Wenn ich Adressen im Telefonbuch nachschlage, verbrauche ich weniger co2 (Buch erhält man automatisch)...

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losalamos
04.03.2009
Na wenn das nicht tragisch ist... Es ist nunmal so, dass jeder Online Anbieter weiss was die User auf seiner Seite oder seinem Portal so machen. Ob das Google, oder ein Anbieter einer einzelnen Anwendung ist, spielt dabei aber absolut keine Rolle. Das schlimmste was mir bei der Nutzung von Google passieren kann, sind neu entwickelte Applikationen. Ausserdem bietet Google mit Abstand den besten Komfort und die besten Suchresulatet. @Thom45 Ich wusste nicht, dass die Serverfarmen von Yahoo weniger Strom verbrauchen als die von Google. i Wenn man tatsächlich Strom sparen will, sollte man nur noch Geräte mit Stromsparprozessoren wie den Intel Atom benutzen (Nettop).

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thom45
04.03.2009
@Thom45 Ich wusste nicht, dass die Serverfarmen von Yahoo weniger Strom verbrauchen als die von Google. i Wenn man tatsächlich Strom sparen will, sollte man nur noch Geräte mit Stromsparprozessoren wie den Intel Atom benutzen (Nettop). Es kommt wahrscheinlich auf den Gesamtaufwand des Netzes an. Wenn der bei GOOGLE umfangreicher ist, wird auch entsprechend mehr Energie verbraucht. Leider weiss ich dazu keine Zahlen. Sollte ich das mal erfahren, werde ich mich selbstverstaendlich melden.

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losalamos
04.03.2009
Co2 Es ging ja eigentlich bei der Google Kritik im Bezug auf den Energiebedarf, um den CO2 Ausstoss pro Anfrage. Ich habe mich jetzt aber entschlossen Google so lange weiter zu benutzen, bis der CO2 Ausstoss (Methan nach der Oxidation) bei den Kühen meines Nachbarn durch durch das Nachrüsten eines Filters gesenkt wird :-)

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thom45
04.03.2009
Es ging ja eigentlich bei der Google Kritik im Bezug auf den Energiebedarf, um den CO2 Ausstoss pro Anfrage. Irrtum, sprach der Igel und stieg vom Kaktus. Das mit dem CO2 betrifft das ganze Internet. Es gilt, dass das weltweite Internet soviel CO2 verbraucht wie der gesamte Flugverkehr pro Jahr. Das mit den 11 Watt-Stunde pro Google-Klick glit nach wie vor. Ich habe mich jetzt aber entschlossen Google so lange weiter zu benutzen, bis der CO2 Ausstoss (Methan nach der Oxidation) bei den Kühen meines Nachbarn durch durch das Nachrüsten eines Filters gesenkt wird :-) Das ist ein weiteres eindeutiges Indiz dafür, dass Umweltprobleme demokratisch nicht lösbar sind. Ich danke Dir herzlich für Deine Unterstützung.

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pagefault
04.03.2009
Wenn ich Adressen im Telefonbuch nachschlage, verbrauche ich weniger co2 (Buch erhält man automatisch)... Kommt drauf an, wie heftig du beim Umblättern atmest ;)

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losalamos
05.03.2009
Ach was solls... ...Irrtum, sprach der Igel und stieg vom Kaktus.... Das mit dem CO2 betrifft das ganze Internet. Es gilt, dass das weltweite Internet soviel CO2 verbraucht wie der gesamte Flugverkehr pro Jahr... Ach was solls sprach der Igel, ein Versuch ist es wert und besprang den Kaktus erneut... Es geht um den CO2 Ausstoss und nicht um den Stromverbrauch als solches. Deshalb baut Google in Österreich seine neue Serverfarm für Europa nun neben ein Atomkraftwerk. Das stösst kein CO2 aus und für die Kühlung reicht das Wasser auch noch. http://derstandard.at/Text/?id=1234507959843 http://pressetext.ch/news/070924004/co2-ausstoss-durchs-internet-so-gross-wie-durch-flugverkehr/

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coceira
05.03.2009
Faszinierende Satellitenbilder liefert auch Microsoft mit Live Search Maps. Hier finden Sie auch Schrägansichten von Städten. toll schraegansicht, aber nicht ganz so "live" einige der aufnahmen wage ich als antik zu bezeichnen - mein haeuschen hab ich vor 7 jahren gebaut, auf den bildern noch im rohbau, jede menge strassen fehlen noch, nach namen braucht man gar nicht erst zu suchen, MS ist "auf dem land" keine alternative, gogul liefert da bessere bilder und genauere informationen (von mitte 2007).

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FFOOO
06.03.2009
Genial dieses Internet! Es gilt, dass das weltweite Internet soviel CO2 verbraucht wie der gesamte Flugverkehr pro Jahr. Das wäre ja super, wenn das Internet CO2 VERBRAUCHEN würde... und dann als Abfallprodukt z.B. Elektrizität erzeugt. ;-) SCNR

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Gwunderhans
06.03.2009
Soviel mir bekannt ist, gibt es in Österreich kain AKW. Somit kann auch keine Serverfarm daneben gestellt werden.