News 09.10.2009, 08:49 Uhr

Microsoft virtualisiert Office 2010

Mit der nächsten Office-Version plant Microsoft nicht nur neue Funktionen, sondern auch zwei neue Vertriebsmodelle: den Verkauf von Produktschlüsseln und von virtuellen Maschinen.
Noch vor dem Jahreswechsel startet ein öffentlicher Beta-Test von Office 2010, schreibt Takeshi Numoto, Corporate Vice President Office bei Microsoft, in seinem Blog. Die fertige Software will der Hersteller im nächsten Jahr auf den Markt bringen. Dann wird es das Büropaket über drei Vertriebskanäle geben.
Drei Boxversionen
Wie in der Vergangenheit soll es Office 2010 in einer Kunststoffbox im Einzelhandel geben. Geplant sind allerdings nur drei Versionen: «Office Home & Student 2010», «Office Home & Business 2010» und «Office Professional 2010». Die Home-Varianten werden sich wie bisher bis zu drei Mal aktivieren lassen.
Office Starter 2010 gratis
Die Version «Office Starter 2010» löst das Büropaket «Works» ab und besteht aus deutlich abgespeckten Ausgaben von Word 2010 und Excel 2010. Das Paket wird kostenlos sein, aber nur als vorinstalliertes Produkt auf Komplettsystemen vertrieben werden.
Auf PCs, die mit der «Starter»-Variante ausgeliefert werden, soll immer das komplette Office-Image für die drei Produktvarianten aufgespielt sein. Mithilfe einer «Product Key Card» können Anwender den «Office Starter 2010» in eine der Versionen «Home & Student», «Home & Business» sowie «Professional» verwandeln. Die «Product Key Card» will Microsoft ebenfalls im Einzelhandel verkaufen.
Virtuelles Office 2010
Das zweite neue Vertriebsmodell tauft Microsoft «Click-to-Run». Damit will der Hersteller Benutzer bedienen, die bereits ein älteres Büropaket auf ihrem Computer installiert haben, und das Office 2010 zusätzlich nutzen wollen. Per «Click-to-Run» können diese Anwender das neue Office über die Webseite Office.com als virtuelle Maschine beziehen.
Office-2010-Blog



Kommentare
Es sind keine Kommentare vorhanden.