News 22.07.2005, 12:30 Uhr

Musik-Download: Online-Tauschbörsen verlieren an Bedeutung

Der Phonoverband IFPI jubelt: Immer mehr Anwender holen sich ihre Musik von legalen Webangeboten.
Laut IFPI (International Federation of the Phonographic Industry) [1] hat sich die Zahl der legalen Musik-Downloads in den vier grössten Märkten Deutschland, Frankreich, Grossbritannien und USA in diesem Jahr verdreifacht. In der ersten Hälfte 2005 seien allein in Grossbritannien zehn Millionen Songs über den virtuellen Ladentisch gewandert. In den USA beträgt die Zahl sogar 159 Millionen. Mittlerweile soll es weltweit über 300 legale Online-Musik-Seiten geben. Die Grösste ist Apples iTunes Music Store mit einem Angebot von rund 1,5 Millionen Tracks.
Die Nutzung von Online-Tauschbörsen ist gemäss IFPI trotz wachsender Zahl von Breitbandnutzern nicht angestiegen. Grund sind nach Ansicht des Phonoverbands vor allem zwei Faktoren: Durch die vielen Klagen der Musikindustrie lassen viele Anwender von illegalen Musik-Downloads ab. Ausserdem werden über Online-Tauschbörsen oft Schädlinge verbreitet. Dazu kommt, dass Programme wie Kazaa selbst Spyware enthalten.



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