Tipps & Tricks 03.01.2005, 14:30 Uhr

Wozu braucht Windows Dr. Watson?

Beim Aufräumen meiner HD habe ich bemerkt, dass ein File namens «drwtsn32.log» sage und schreibe 3,82 GB beansprucht. Ich habe gelesen, dass man dieses File problemlos löschen könne, da es wieder neu erstellt werde. Stimmt das? Und wie konnte dieses File überhaupt so gross werden?
Dr. Watson ist ein Windows-Tool, das alle Systemabstürze und deren Ursachen aufzeichnet - und zwar in der Datei drwtsn32.log. Wenn Sie häufig Systemcrashs haben oder einige Programme, die sich ständig aufhängen, dann kann es durchaus sein, dass die Logdatei zu einer beachtlichen Grösse anwächst.
Die Logdatei können Sie gefahrlos löschen, sie wird beim nächsten Ereignis, das von Dr. Watson protokolliert wird, erneut angelegt. Wollen Sie Dr. Watson daran hindern, ständig Aufzeichnungen vorzunehmen, dann stellen Sie in Windows XP die Fehlerberichterstattung ab. Gehen Sie dazu in die Systemsteuerung und rufen Sie das "System" auf. Aktivieren Sie das Register "Erweitert" und klicken Sie auf die Schaltfläche "Fehlerberichterstattung". Haken Sie den Eintrag "Fehlerberichterstattung deaktivieren" an. Bestätigen Sie das mit "OK".
Empfehlenswert ist es, zudem noch den Dienst "Fehlerberichterstattung" zu deaktivieren. Rufen Sie dazu in der Systemsteuerung die "Verwaltung" auf. In der Verwaltung öffnen Sie die "Dienste" und klicken mit der rechten Maustaste auf "Fehlerberichterstattungsdienst". Im Kontextmenü wählen Sie "Eigenschaften". Als Starttyp ist eingetragen "Automatisch", ändern Sie das in "Deaktiviert" (wenn Sie darauf klicken, öffnet sich ein Pull-Down-Menü). Zudem können Sie den Dienst sofort beenden, indem Sie die Schaltfläche "Beenden" anklicken. Bestätigen Sie das mit "OK".
Wollen Sie noch mehr über Dr. Watson erfahren, dann finden Sie bei www.a-m-i.de [1] eine ausführliche Beschreibung des Programmes.



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