Kommentar 22.06.2007, 11:30 Uhr

Das Freitagsbit: Sportbeere

Die WWKolumne
Nun haben wir die Bestätigung, dass der neue Monarch in Frankreich keinen Tropfen Alkohol anrührt: Die Beamten der französischen Regierung dürfen keine Blackberrys mehr benützen. Ein wichtiger Grund, so die Zeitung Le Monde, sei die Angst vor Spionage. Immerhin stehen die Blackberry-Server in den USA und in England.
Herstellerin RIM [1] beeilte sich natürlich zu versichern, niemand habe Zugriff auf die Daten, alles sei verschlüsselt. Doch wer mag daran glauben? Die Blackberrys täten gut daran, die Sicherheit mit einem Video auf Youtube.com zu demonstrieren. Hier glauben die zuschauenden Journalisten alles. Wie etwa an den besoffenen Sarkozy [2].
Der Damm ist gebrochen. Nun werden auch in Deutschland Stimmen [3] laut, Blackberrys zu verbieten. Ich meine, wir müssen sogar weiter gehen. Wir brauchen eine neue Technologie. Nicht die E-Mails sollten gepusht werden - sondern die Manager. RIM, hier eine Gratisidee: Trifft auf dem Firmenserver eine E-Mail-Nachricht ein, bekommt der Empfänger künftig bloss eine SMS mit dem Inhalt: "Sie haben eine neue E-Mail-Nachricht erhalten". Was glauben Sie, wie die Karrierehungrigen ins Büro spurten? So nebenbei erledigt sich auch das Problem mit den bei unzähligen Business-Lunches angefutterten Rettungsringen.
So würde das Management endlich zur sportlichen Herausforderung. Ohne Muskelkater keine Beförderung. Zudem müsste man sich für die hohen Löhne nicht mehr schämen.
Schliesslich vollbringt man ja Spitzenleistungen wie Ronhaldhino, Federer & Co.
In der Endlosschleife zwischen Parkplatz und Büro.



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