Zak: Das kann die Smartphone-Bank von Cler

Die Smartphone-Bank Zak ist einfach und mittlerweile ziemlich vielseitig. Wir zeigen Ihnen in einer Übersicht, was Sie erwarten können.

von Claudia Maag 06.06.2019 (Letztes Update: 06.06.2019)

Zak ist grundsätzlich eine Smartphone-Bank. Allerdings steht hinter Zak eine hiesige Bank, nämlich Cler (früher Coop). Cler hat die Schweizer Smartphone-Bank im Februar 2018 lanciert. Mit Zak organisiert man Konto, Karten, Budgetübersicht, Spartöpfe und Überweisungen. Wir haben damit ein Konto erstellt und zeigen Ihnen hier eine erste Übersicht auf. 

Zak: Das Mobile-Banking-Angebot der Bank Cler Zak: Das Mobile-Banking-Angebot der Bank Cler Zoom© cm/PCtipp

Modern, aber mit Fallschirm

Neukunden erhalten je eine kostenlose Maestro- und eine Kreditkarte Neukunden erhalten je eine kostenlose Maestro- und eine Kreditkarte Zoom Das Mobile-Angebot von Cler ist ähnlich wie jenes von Neon, das im März gestartet ist (PCtipp berichtete). Unseren Test des in London ansässigen Fintechs Revolut finden Sie hier.

Im Unterschied zu den genannten Mobile-Banking-Optionen steht hinter der Smartphone-Bank die Schweizer Bank Cler (ehem. Coop), die bereits seit 90 Jahren existiert. Dies hat einerseits den Vorteil, wenn man doch mal etwas persönlich in einer Filiale besprechen möchte (von denen es 31 gibt), finden sich diese unter anderem in Bern, Basel (Hauptsitz), Luzern, Zug oder Zürich. Andererseits ist bei Fragen rund um die App nebst Chat-Bot auch telefonischer Support möglich (beispielsweise, wenn Sie Ihr Passwort vergessen). Ausserdem verspricht die Bank, dank Einlagensicherung sei das Geld der Nutzer bis maximal 100'000 Franken versichert.

Wer noch physische Karten mag, wird nicht enttäuscht: Neukunden erhalten nach dem Erstellen eines Kontos eine (physische) Maestro- und eine Kreditkarte (gratis). Hier kommt einer der Vorteile: Zak ist nicht nur als App gratis, es kommen weder Kontoführungs- noch Kartengebühren auf Sie zu.

Inbetriebnahme: So funktionierts

Zak (Android, iOS) ist kostenlos. Momentan erhalten Neukunden bei der Kontoeröffnung via Zak 50.- Franken Startguthaben. Die Anforderungen sind: ein Wohnsitz in der Schweiz, Sie müssen mindestens 18 Jahre alt sein und brauchen einen gültigen Pass oder eine ID. Wie Cler uns mitteilte, wird noch dieses Jahr die Alterslimite bei Zak von 18 auf 15 Jahre gesenkt werden. Laden Sie die App herunter und registrieren Sie sich. Folgen Sie den Anweisungen.

Dauer

Die Registrierung wäre grundsätzlich innert weniger Minuten erledigt. Bei der Registrierung sind wir, mangels Aufmerksamkeit, über den Steuerstatus USA gestolpert, denn da gibt es eine doppelte Verneinung. Wir erhielten auf unsere Frage schnelle, nette und kompetente Anweisungen per E-Mail. Dies, da wir zuvor telefonisch nicht erreichbar waren.

Da man allerdings danach noch kurz mit einem Agenten telefonieren muss, benötigten wir insgesamt circa 20 Minuten. Da wir nach der Registrierung dafür keine Zeit hatten, konnten wir zwischendurch unterbrechen und am nächsten Abend fortfahren (nach 17 Uhr), was die Redaktorin schätzte.

Video-Onboarding

Beim Identifikationsprozess telefonieren Sie mit einem Agenten – Cler arbeitet hierfür mit der dafür zertifizierten Swisscom zusammen. Der Agent überprüft dabei Ihr Gesicht und Ihren Ausweis. Das sogenannte Video-Onboarding erfolgt innerhalb der Zak-App.

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    Kommentare

    • regor 06.06.2019, 17.05 Uhr

      Im Bericht zu Revolut war der Teil zu "Kosten und Wechselkurse" sehr informativ. Die Möglichkeit ein Ferienkonto z.B. in THB zu errichten, wenn der Kurs gerade gut steht, erachte ich als sehr schöne Möglichkeit. Dies zu guten Konditionen. Wie steht es damit bei Zak? Ein Bericht mit einem Vergleich der verschiedenen Optionen wäre sehr hilfreich. MfG Roger

    • Firebird-88 07.06.2019, 13.23 Uhr

      Alles schön und gut. Woran verdient die Bank mit ZAK ?? Was habe Bestandeskunden für Möglichkeiten? Keine Gratiskarten? Muss man ein Konto bei Cler Künden, um danach als Neukunde die gleichen Vorteile zu erhalten? Es wird ja explizit darauf hingewiesen "Neukunden" erhalten ......! Scheint mir eher ein Lockvogel zu sein, um später trotzdem noch Gebühren zu verlangen. So wie bei Postfinance. Diese hat auch zuerst damit geködert das E-Banking gratis ist. Etwas später musste ein Mindestbetrag auf de[...]

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