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Haben Sie die Unifying-Lücke bei Ihren Logitech-Geräten gestopft?

Im Sommer wurden schwerwiegende Sicherheitslücken in Funk-Empfängern von Logitech bekannt. So stopfen Sie die Lücke in betroffenen Geräten.

von Gaby Salvisberg 17.10.2019
So sieht ein Logitech Unifying-Receiver inkl. Unifying-Logo aus So sieht ein Logitech Unifying-Receiver inkl. Unifying-Logo aus Zoom Im Sommer 2019 wurde eine schwerwiegende Sicherheitslücke in Logitech-Geräten entdeckt, welche mit den PCs oder Notebooks über einen Logitech-eigenen Unifying-Empfänger kommunizieren (PCtipp berichtete).

Betroffen sind alle Mäuse, Tastaturen, Wireless Presenter, schlicht alle Logitech-Geräte, sofern sie erstens kabellos und zweitens über einen Unifying-Receiver kommunizieren. Dieser ist ein kleiner USB-Dongle mit einem kleinen orangefarbenen Logo, das eine Art schwarzes Sonnen-Icon zeigt. Der Receiver sieht entweder genau so oder sehr ähnlich aus wie im Bild.

Die dieses Jahr durch Heise publizierten schweren Lücken in diesem Modul dürften sich in bestehenden Geräten nicht vollständig stopfen lassen, aber massgeblich mildern. Haben Sie einen solchen Empfänger in Besitz, suchen Sie auf der Logitech-Seite via Support nach dem aktuellen Firmware Update Tool. Es müsste mindestens das Datum 2019-08-20 (oder neuer) tragen. Bringen Sie damit die Firmware Ihrer Logitech-Unifying-Geräte auf den neusten Stand.

Einen Teil dieser Arbeit können wir Ihnen abnehmen. Falls Sie ein Logitech-Gerät mit Unifying-Empfänger haben, werden Sie einen der folgenden Links brauchen, denn diese sind für alle betroffenen Peripheriegeräte dieselben:

Hier für Windows 7 bis 10, Variante 64 Bit:

Hier für Windows 7 bis 10, Variante 32 Bit:

32 Bit oder 64 Bit? Auf neueren PCs und Notebooks dürfte es inzwischen meistens die 64-Bit-Version sein. Aber schauen Sie am besten nach: Entweder öffnen Sie die Systemsteuerung und gehen Sie darin zu System und Sicherheit/System. Oder Sie klicken im Datei-Explorer in der linken Spalte mit rechter Maustaste auf Dieser PC oder Computer und öffnen die Eigenschaften. Wenn hinter Systemtyp «64 Bit-Betriebssystem» steht, greifen Sie zur 64-Bit-Version des Firmware-Updaters. Wenn etwas anderes steht (etwas mit X86 oder 32 Bit) oder gar nichts, dann haben Sie ein 32-Bit-Windows.

Hier haben wir es mit einem 64-Bit-System zu tun Hier haben wir es mit einem 64-Bit-System zu tun Zoom© pctipp.ch

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