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Windows: Programmliste aufpeppen und filtern

Die Programmliste in der Systemsteuerung zeigt auf Wunsch Support-Infos an, lässt sich nach Installationszeitraum filtern und kann noch mehr.

von Gaby Salvisberg 23.07.2015 (Letztes Update: 01.04.2019)

Jeder Anwender besucht in der Systemsteuerung die Programme und Funktionen (Win7) oder Programme und Features (Win10) wohl mehrmals im Jahr. Was aber vielen nicht bekannt ist, sind die Zusatzfunktionen. Die müssen Sie erst noch finden oder aktivieren. Die folgenden Tipps gelten für Windows 7 bis Windows 10.

Öffnen Sie die Programmliste. Das geht entweder durch Drücken der Windowstaste, Eintippen von Programme und Anklicken von Programme und Features. Alternativ öffnen Sie via Startmenü die Systemsteuerung und klicken sich von dort aus via Programme zu Programme und Features weiter.

Klicken Sie mit rechts auf einen Spaltentitel und gehen Sie zu Weitere Klicken Sie mit rechts auf einen Spaltentitel und gehen Sie zu Weitere Zoom© pctipp.ch

Support-Infos einblenden: Hier sind nebst den Namen der Programme auch deren Herausgeber zu sehen, meist auch die Versionsnummer, Programmgrösse und das Installationsdatum. Sie können hier auch weitere Spalten einblenden. Wie wäre es zum Beispiel mit den Links zu Hilfe oder Support? Oder die Support-Telefonnummer? Nichts leichter als das: Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen der Spaltentitel, zum Beispiel auf Name. Klicken Sie im Kontextmenü auf den Menüpunkt Weitere.

Wählen Sie, welche Spalten Sie sehen wollen Wählen Sie, welche Spalten Sie sehen wollen Zoom Hier sind dann zahlreiche Schätze verborgen: Aktivieren Sie beispielsweise Supportlink, Supportrufnummer, Readme und Hilfelink. So haben Sie die «Liesmich-Datei» oder die Supportinformationen schnell zur Hand. Auch recht nützlich ist Ort, welches den Pfad meint, unter dem die Anwendung installiert ist. Ebenfalls sinnvoll ist Quelle, denn das ist der Ort aus dem das Programm installiert wurde. Die Spalte Updateinflink zeigt an, unter welcher Seite man Programmupdates findet. Schade jedoch: die letzte Spalte ist ein Fehlschlag. So nützlich auch Zuletzt verwendet am wäre; sie funktioniert leider nicht. Die Spalte erscheint zwar, bleibt aber leer.

Filtern nach Datum oder Hersteller: Sie können durch Klick auf den Spaltentitel jede Spalte alphabetisch auf- oder absteigend sortieren. Aber fahren Sie mit der Maus einmal auf den Spaltentitel Installiert am. Es erscheint ein kleines schwarzes, abwärtszeigendes Dreieck. Klicken Sie drauf, öffnen sich Filteroptionen. Bei der erwähnten Spalte lässt sich hier ein Datum oder ein Installationszeitraum eingrenzen. Zeigt Ihr Computer also beispielsweise seit Anfang letzter Woche ein seltsames Verhalten? Markieren Sie im Kalendervorschaubild per Maus den gewünschten Zeitraum. So können Sie z.B. feststellen, ob Sie zu diesem Zeitpunkt eine neue Anwendung installiert haben, die an einem seither auftretenden Fehler Schuld haben könnte. Weitere Filteroptionen mit einem gewissen Nutzen finden Sie unter Herausgeber und Grösse.

Bestimmte Spalten bieten sinnvolle Filteroptionen – geeignet für die Fehlersuche Bestimmte Spalten bieten sinnvolle Filteroptionen – geeignet für die Fehlersuche Zoom© pctipp.ch

Rechtsklick tut's auch: Wenn Sie einen Eintrag in der Programmliste anklicken, erscheinen oben die verfügbaren Optionen, meistens eine bis drei der folgenden: Deinstallieren, Ändern und Reparieren. Dieselben Befehle stehen auch zur Verfügung, wenn Sie schlicht einen Rechtsklick aufs betroffene Programm machen.

Nützliches in der linken Spalte: In der linken Spalte des Fensters finden Sie übrigens nebst Startseite der Systemsteuerung zwei sehr wichtige weitere Funktionen. Das eine ist Installierte Updates anzeigen. Hier sind sämtliche Microsoft-Updates aufgelistet. Auch hier ist unter anderem die Spalte Installiert am vorhanden und bietet dieselben Filteroptionen. Das kann entscheidend sein bei der Fehlersuche.

Der zweite wichtige Befehl in der linken Spalte heisst je nach Windows-Version Windows-Funktionen aktivieren oder deaktivieren oder Windows-Features aktivieren oder deaktivieren. Hier sind zahlreiche Hilfsprogramme und sonstige Windows-Mitbringsel aufgeführt. Falls Sie ein Windows-eigenes Feature vermissen oder loswerden wollen, ist dies die richtige Anlaufstelle.

(Update 01.04.2019: Anpassung an Windows 10)


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