News 12.07.2004, 11:15 Uhr

Internet Explorer verliert an Boden

Die zunehmenden Sicherheitsprobleme mit dem Internet Explorer zeigen anscheinend ihre Wirkung. In letzter Zeit steigen Anwender vermehrt auf andere Webbrowser um.
Laut den Analysten von WebSideStory [1] verzeichnete Microsofts Internet Explorer letzten Monat seinen ersten grösseren Benutzerrückgang seit mehreren Jahren. Die Anwenderzahl sank vom 4. Juni bis zum 6. Juli von 95,73 auf 94,73 Prozent. Dies scheint auf den ersten Blick nicht viel. Laut WebSideStory ist die Zahl aber zum ersten Mal stetig von Tag zu Tag gesunken. Seit Juni 2002 habe sich der Internet Explorer immer über der 95-Prozentmarke halten können. Gleichzeitig stieg die Nutzerzahl von alternativen Webbrowsern proportional. Gemäss WebSideStory gewannen Mozilla und Netscape im letzten Monat 26 Prozent mehr Anwender. Sie sollen jetzt einen Anteil von 4,05 Prozent aufweisen. Auch die Mozilla-Entwickler bestätigen das zunehmende Interesse an ihrer Software. Wie Pressesprecher Bart Decrem verrät, hat sich die tägliche Download-Zahl der Mozilla-Programme nach Bekannt werden der neuen "Download.Ject"-Schwachstelle im Internet Explorer verdoppelt [2].



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