Firmenlink

ESET

 

So fotografieren Sie unter Wasser – die wichtigsten Tipps

von Klaus Zellweger 24.07.2017

Ersatz für die Actionkamera

Gehäuse wie das Scuba Capsule 
erfüllen höchste Ansprüche, haben 
jedoch ihren Preis Gehäuse wie das Scuba Capsule erfüllen höchste Ansprüche, haben jedoch ihren Preis Zoom© Scuba

Wenn das Smartphone für Sie ein fester Bestandteil beim Wassersport ist (Schnorcheln, Jetski fahren, Wasserparks etc.), dann werden Sie sich eine Bauform wünschen, die einer echten Kamera möglichst nahekommt. Für solche Absichten hält der Markt zahlreiche Unterwassergehäuse bereit. Im Gegensatz zu den Beuteln passen diese Gehäuse nahtlos zum jeweiligen Smartphone-Modell. So lassen sich die Home- oder Lautstärke-Tasten auch im kühlen Nass problemlos bedienen. Allerdings sind die Unterwassergehäuse jeweils auf ein ganz bestimmtes Smartphone-Modell zugeschnitten, sodass nur die populären Geräte zum Handkuss kommen. Beliebt sind zum Beispiel die «fre»-Modelle von LifeProof, die weniger als 100 Franken kosten. Diese werden für iPhones sowie für die wichtigsten Modelle von Samsung, Google und LG angeboten. Mehr dazu erfahren Sie unter der Webadresse lifeproof.eu.

Tipp: Verwenden Sie für diese Gehäuse in jedem Fall eine Handschlaufe – erst recht, wenn die Ausrüstung schwerer als Wasser ist. Sonst könnten der nächste Brecher oder eine ungeschickte Bewegung dafür sorgen, dass Sie ausserplanmässig einen Tauchkurs buchen müssen.

Spezialgehäuse

Jetzt wirds deftig: Das Scuba Capsule für ausgewählte iPhone-Modelle kostet umgerechnet etwa 1100 Franken und hält dem Druck bis zu einer Tiefe von 150 Meter stand, natürlich auch im Salzwasser. Allerdings wissen engagierte Scuba-Fotografen auch, dass ein solches Gehäuse für eine klassische Kamera fast unbezahlbar teuer wäre. Darüber hinaus richtet sich die zugehörige App an Taucher und bietet sehr viel mehr als die schnöde Fotografie von Unterwassergetier. Weitere Infos finden Sie unter scuba-capsule.de.

Tipp: Auf eBay & Co. entdecken Sie besonders günstige Unterwassergehäuse und -beutel. Um Zweifel über die Qualität zu zerstreuen, sollten Sie das Gehäuse beim ersten Badeausflug nicht mit dem Smartphone, sondern mit einigen Papiertaschentüchern beladen. Danach wissen Sie genau, woran Sie sind.

Tipps für die Pflege

Antibeschlagsmittel für Taucherbrillen sind auch für Unterwassergehäuse 
eine sinnvolle Investition Antibeschlagsmittel für Taucherbrillen sind auch für Unterwassergehäuse eine sinnvolle Investition Zoom Auch das robusteste Smartphone oder Unterwassergehäuse braucht Pflege. Die folgenden Tipps sorgen dafür, dass Sie beim Fotografieren im Wasser optimale Ergebnisse erzielen.

  • Reinigung: Wenn das Wasser im Pool älter als eine Stunde ist, ist es garantiert mit Sonnenöl verunreinigt. Eine gründliche äusserliche Reinigung sollte deshalb zum Tagesprogramm gehören. Das gilt ganz besonders für die Linse.
  • Antibeschlagsmittel: Wenn das Smartphone in einem Gehäuse steckt, sollten Sie das Sichtglas für das Objektiv vor jedem Einsatz mit Antibeschlagsmittel einreiben – demselben Mittel also, das Taucher für die Brille verwenden. Erhältlich in Tauchgeschäften und im Onlinehandel.
  • Dichtungen prüfen: Prüfen Sie bei Tauchgehäusen regelmässig, ob die Gummidichtungen in Ordnung sind. Die Dichtungen dürfen nicht spröde wirken. Damit sie geschmeidig bleiben, sollten sie regelmässig behandelt werden, am einfachsten mit einem Lippenpflegestift.
Tags: Foto
Seite 2 von 2

    Kommentare

    • reto1975 25.07.2017, 12.58 Uhr

      Ein vielversprechender Titel, leider mit wenig Speck am Knochen. "Smartphone unter Wasser" wäre wohl treffender gewesen... Ich fotografiere fürs Leben gerne beim Tauchen. Selbst mit einer halbwegs tauglichen Ausrüstung braucht es viel Übung und Geduld, bis brauchbare Bilder entstehen, welche dann nicht nur im eigenen Album liegen und nie betrachtet werden. Mir käme es nicht im Traum in den Sinn, mit einem Smartphone unter Wasser zu fotografieren. Wir sprechen notabene von Aufnahmen in der Natur [...]

    weitere Kommentare

    Sie müssen eingeloggt sein, um Kommentare zu verfassen.