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Street View auf der James-Bond-Insel

Google zeigt auf Street View faszinierende Bilder der japanischen «Battleship Island». Dort wurde auch der Bond-Film «Skyfall» gedreht.

von Luca Diggelmann 26.05.2014
Street View wagte sich auf die verlassene Insel Hashima Street View wagte sich auf die verlassene Insel Hashima Zoom

Für diese spektakulären Street-View-Aufnahmen haben Google-Mitarbeiter Kopf und Kragen riskiert. Auf der japanischen Insel Hashima, auch bekannt als «Kampfschiffinsel» (Gunkanjima), wohnten einst über 5000 Menschen auf etwa 6,3 Hektar Land. Zwischen 1887 und 1974 wurde auf Hashima nach Kohle gegraben. Nachdem Kohle als Brennstoff in Japan nach und nach durch Benzin abgelöst wurde, wurden immer mehr Kohleminen geschlossen; 1974 auch auf Hashima. Die Insel wurde verlassen, die Wohngebäude der dort ansässigen Minenarbeiter und deren Familien wurden der Natur überlassen.

Erst 2005 wurde die Insel von einigen Journalisten erstmals wieder betreten und es dauerte vier weitere Jahre, bis die Insel für Touristen geöffnet wurde. Die japanischen Behörden befürchteten Sicherheitsrisiken in den verfallenen Häusern von Hashima.

2012 wurde die Insel als Vorlage für den Bond-Film Skyfall verwendet. Im Film diente die Insel dem Bösewicht Raoul Silva als Festung. Gefilmt wurde jedoch nicht auf Hashima selbst, sondern im Studio, in einem nachgebauten Abschnitt der Insel. Lediglich die Luftaufnahmen der Insel wurden vor Ort erstellt. Richtig auf die Insel traute sich dafür Google. Mit einem riesigen Kamerarucksack bepackt wagten einige Google-Mitarbeiter die Reise nach Hashima, um Bilder für Street View zu schiessen. Das gefährliche Unterfangen hielten sie dabei in einem Video fest.


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