News 28.02.2013, 10:50 Uhr

Das Auto aus dem 3D-Drucker

Designer Jim Kor präsentiert mit dem Urbee 2 ein kleines Grossstadtauto, dessen Teile mithilfe von 3D-Druckern produziert werden. Das ermöglicht nicht nur eine leichtere Bauweise, sondern auch geringere Anschaffungskosten.
3D-Drucker könnten in einigen Jahren in so gut wie jedem Haushalt zu finden sein. Neben Plastikgegenständen des täglichen Gebrauchs können die Geräte jedoch noch viel mehr – zum Beispiel Autos bauen. Designer Jim Kor ist es gelungen, mit dem Urbee 2 ein futuristisches Grossstadtauto zu entwerfen, dessen Einzelteile von 3D-Druckern produziert wurden.
Statt einen hocheffizienten Motor in ein schweres Stahlgehäuse zu installieren und so den Spritverbrauch zu senken, hat Kors Vision ganz andere Vorteile. Da die Plastikteile des Urbee 2 sehr viel leichter sind als bei herkömmlichen Autos, lässt sich darüber ebenfalls Benzin sparen.
Das futuristisch anmutende Fahrzeug verfügt über drei Räder und bietet Platz für zwei Passagiere. Produziert wurde der Prototyp bei RedEye, einer On-Demand-Produktionsstätte mit 3D-Druckern. Die Geräte nutzen sogenanntes ABS-Plastik, das Layer für Layer aufgesprüht wird und schliesslich das fertige Chassis ergibt. Das dauert allerdings seine Zeit. Ein kompletter Urbee 2 nimmt ganze 2500 Stunden in Anspruch. Nachfrage scheint es jedoch zu geben. Bei Jim Kor sind bereits 14 Bestellungen für einen Urbee 2 eingegangen.
Vom Vorgänger, dem Urbee, gibt es bereits einen strassentauglichen Prototypen, den Sie sich in diesem Video in Aktion anschauen können.



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