7 aktuelle WLAN-Router im Test (2/2)

von Daniel Bader 04.03.2011

Sicher per Knopfdruck

Asus RT-N56U Asus RT-N56U Zoom Jedes WLAN hat ein grosses Sicherheitsproblem: Funkwellen machen nicht an der Haustüre halt. Die Daten müssen folglich gegen heimliche Mitleser abgesichert werden. Usus sind ausser einer Firewall, die vor Hackern schützt, die Verschlüsselungstechnik WPA oder die bessere Variante WPA2 mit AES-Verschlüsselung. Der Vorteil von Letzterer: Die Verschlüsselung erledigt ein eigener WLAN-Chip; der Datendurchsatz wird dadurch nicht negativ beeinträchtigt.

Verschlüsseln lässt sich eine WLAN-Verbindung mittlerweile sehr einfach: Alle sieben Testkandidaten bieten mit WPS (Wi-Fi Protected Setup) eine standardisierte Verschlüsselungsmöglichkeit. Der kleine, aber feine Unterschied: Trendnets und Netgears WLAN-Router lassen sich per Knopfdruck sekundenschnell verschlüsseln. Dazu wird im ersten Schritt die Taste an der Basisstation gedrückt, danach die am WLAN-USB-Adapter. Innert einer Minute sind die beiden Geräte miteinander abgeglichen. Bei jedem weiteren Gerät im Netzwerk muss ebenfalls einmalig der WPS-Knopf gedrückt werden – einfacher gehts nicht. Bei den anderen fünf Routern muss die Verschlüsselung hingegen über das Konfigurationsmenü erledigt werden.

Schön: ZyXELs NBG-460N bietet als einziger Router zwei VPN-Tunnels an, um die Sicherheit im Netzwerk weiter zu erhöhen. Diese Technik ermöglicht es, via Internet sicher auf ein Firmennetzwerk zuzugreifen.

Auf der nächsten Seite: die Ausstattung der Router


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    Kommentare

    • POGO 1104 06.03.2011, 11.37 Uhr

      leider habt ihr beim Zyxel ein Auslaufmodell getestet. Der NBG4615 ist der Nachfolger vom getesteten NBG460N und bietet nun auch 2 USB-Ports für USB-Speicher und USB-Drucker. Anschluss externer Antennen könnte man auch als Plus-Punkt werten, bzw. nur interne Antennen als Minus-Punkt gruss, o.s.t.

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