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Test: Internetbox 2

Die Swisscom lanciert ihren neusten Router. Doch er ist mehr als ein Router. Vermag die Box auch anderweitig zu überzeugen? PCtipp hats überprüft.

von Florian Bodoky 16.01.2017 (Letztes Update: 17.01.2017)
Das senkrechte Aufstellen bringt das beste Signal, benötigt aber fast 20 Zentimeter in der Höhe Das senkrechte Aufstellen bringt das beste Signal, benötigt aber fast 20 Zentimeter in der Höhe Zoom Zum Jahresende lancierte die Swisscom ihren neusten Router, den sie schlicht Internetbox 2 nennt und so die Namensgebung (Internetbox, Internetbox Plus etc.) weiterführt. Das Gerät unterstützt den Wave-2-Standard und kommt im 5-GHz-Funkband angeblich auf einen maximalen Datendurchsatz von 2,2 Gbit/s. 450 Mbit/s sind es im 2,4-GHz-Band. Gleichzeitig bewirbt die Swisscom zahlreiche Zusatzfunktionen, soll die Internetbox 2 doch für eine ganzheitliche Heimvernetzung sorgen. Doch dazu später mehr. Zunächst sticht der komplett neue Formfaktor ins Auge. Die Internetbox 2 ist ein rechteckiger Kasten, der senkrecht aufgestellt wird und ganze 18,8 Zentimeter in die Höhe schiesst. Die in Weiss gehaltene Front weist lediglich ein dezent eingeprägtes Swisscom-Logo, einen WPS- und WLAN-Button sowie eine kleine LED auf. Durch das unauffällige Design und interne Antennen lässt sich die Box eher ins Interieur des Wohnzimmers integrieren als ein Monster-Router wie z.B. ein Armor Z2. Und das muss die Box auch, denn im Unterschied zu den Swisscom-Vorgängern kann die Internetbox 2 nicht einfach mal so unter dem Bett oder im Schrank platziert werden.

Auch an einen Schacht für Smart-Home-Devices wurde gedacht Auch an einen Schacht für Smart-Home-Devices wurde gedacht Zoom Rückseitig finden sich vier Gigabit-Netzwerk-Ports, ein Uplink- und ein Fibre-Port, zwei USB-Schnittstellen sowie zwei analoge Telefonbuchsen. Auch an einen (noch nicht aktivierten) Einschub für Smart-Home-Devices wurde gedacht. Da die Abschaltung des analogenelefonnetzes ins Haus steht, lässt die Swisscom ihre Box als DECT-Basisstation fungieren. Falls der Haushalt des Kunden also bereits auf IP-Telefonie umgestellt ist, lassen sich die Telefone drahtlos mit der Box verbinden, um so in den Genuss von HD-Telefonie zu kommen. Im Lieferumfang findet sich derweil das Übliche: Netzteil, LAN-Kabel, DSL-Kabel, Anleitung.

Die Inbetriebnahme gestaltet sich problemlos. Es empfiehlt sich, das Gerät für das Setup per LAN an einen PC oder Laptop anzuschliessen. Einmal angeschlossen, startet ein automatisches Setup, das durch die Sprach- und Sicherheitseinstellungen führt. Weitere Geräte lassen sich via Key-Eingabe oder WPS ins WLAN einbinden. Verschlüsselungsprotokoll ist WPA2.

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    Kommentare

    • maschwi 16.01.2017, 15.14 Uhr

      Bei allem Respekt was die Geräte heutzutage können vermisse ich beim Provider eine ausgereifte Lösung für ein mehrstöckiges Haus neuerer Bauart (stärkere Armierung als früher). Gemäss meiner bisherigen Erfahrung funktioniert das WLAN höchtens über ein Stockwerk, und dies nur wenn die Geräte auf derselben Hausseite sind, nicht aber diagonal. Was nützt mir so ein gutes Gerät wenn es im Keller steht, das WLAN deaktiviert ist und auf jedem Stock ein Access-Point benötigt wird der über die LAN-Verka[...]

    • MarcelPfister 16.01.2017, 15.37 Uhr

      Soeben bei Swisscom angefragt: Die Box kostet auch für Bestandeskunden 99 CHF. Wie immer leider nicht kostenlos, auch für langjährige Kunden.

    • marion wüthrich 16.01.2017, 16.15 Uhr

      Wie immer, Swisscom schert sich nichts um langjährige Kunden. Schade.

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