Bildbearbeitung im Praxistest

Bildbearbeitungs-Tools optimieren Fotos schnell und einfach. Der PCtipp hat vier aktuelle Anwendungen ab null Franken getestet.

von Reto Vogt 03.07.2009

Adobe Photoshop Elements: schneidet im PCtipp-Test am besten ab Adobe Photoshop Elements: schneidet im PCtipp-Test am besten ab Zoom Mit der richtigen Bildbearbeitungs-Software holen Sie das Beste aus Ihren Fotos heraus. Dadurch macht das Knipsen noch mehr Spass; denn nicht jeder Schnappschuss muss bereits beim Fotografieren perfekt sein. Das Wichtigste bei einem Bildbearbeitungsprogramm: Es sollte mit möglichst vielen Formaten zurechtkommen, muss einfach zu bedienen sein und alle wichtigen Optimierungsfunktionen unterstützen.

Der PCtipp hat die vier Programme ACDSee Pro 2.5, Adobe Photoshop Elements 7, Gimp 2.6.6 und Zoner PhotoStudio 10 getestet. Die erste Überraschung ist der Preis: Gimp 2.6.6 erhalten Sie für null Franken, obwohl die Anwendung punkto Funktionalität mit den Besten mithalten kann.

Hinweis: Bei Redaktionsschluss gab es von den bekannten Bildbearbeitungsprogrammen Corel Paint Shop Pro, Magix Xtreme Foto & Grafik Designer sowie Serif Photo Plus keine neuen Versionen. Deshalb wurden sie hier nicht berücksichtigt. Einen Test zu den drei Anwendungen finden Sie hier.

    Zoom Simple Installation
Das Positive vorweg: Die Installation verlief bei allen Testkandidaten problemlos. Das gilt auch für das kostenlose Gimp. Der einzige Unterschied: Für die Software gibt es keine Installations-CD. Sie steht aber im PCtipp-Archiv zum Download bereit. Bei dem Programm fehlt zudem – wie bei ACDSee Pro – ein gedrucktes Handbuch. Dieses wird beim Testsieger Adobe Photoshop Elements sowie bei Zoner PhotoStudio mitgeliefert.

Nach der Installation starteten ACDSee Pro und Zoner Photo-Studio sehr schnell auf. Sie waren schon nach vier bis fünf Sekunden betriebsbereit. Bei Gimp und Photo-shop Elements dauerte der Vorgang mit zehn bis elf Sekunden doppelt so lange. Letzteres be-anspruchte mit 80 MB Arbeitsspeicher auch am meisten Ressourcen. Dahinter folgen die Programme ACDSee Pro (40 MB), Gimp (30 MB) und Zoner PhotoStudio (5 MB).

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    Kommentare

    • ipool 04.07.2009, 21.35 Uhr

      Interessant, dass Fotobearbeitung nicht immer teuer sein muss. Ich denke, fèr dass was die meisten Privatanwender an Funktionen Braucht, reicht eine einfache Software. Für Profis ist dann meisst Photoshop im Einsatz. Für mich privat reicht Gimp schon lange. Mehr brauch ich einfach nicht. Wer muss schon mit seiner Null acht fünfzehn Kamera RAW bearbeiten, Farbräume zuordnen, (GCR-UCR CMYK Farbraum). Da gehts schon um professionelle Sachen.

    • lehmy 05.07.2009, 11.52 Uhr

      Völlig richtig. Und für dafür, dass Gimp kostenlos ist, kann man sehr viele Funktionen nutzen.

    • X5-599 05.07.2009, 12.14 Uhr

      Nur darf man nicht vergessen dass Photoshop Elements nicht nur Bildbearbeitung ist sondern noch einige Funktionen mehr zur Verfügung stellt. Ich nutze dieses Programm schon seit Version 2 (und habe erst eine einzige Version selber gekauft) und zwar für die Bilderverwaltung sowie um Webgallerien zu erstellen.

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