Mega-Test: 10 LED-Bildschirme

von Daniel Bader 29.03.2011

Der optimale Monitor: Darauf kommt es an

Bildqualität: Nehmen Sie Ihr Wunschmodell im Laden in Augenschein. Prüfen Sie dabei Farben, Kontrast, Schärfe und Blickwinkelunabhängigkeit des Geräts. Letztere sollte mindestens 140 Grad (horizontal und vertikal) betragen. Betrachten Sie den Monitor von der Seite und von oben sowie von unten: Die Farben sollten sich bei guter Blickwinkelunabhängigkeit weder stark verändern noch ineinanderlaufen. IPS-Panels haben eine besonders gute Blickwinkelunabhängigkeit. Die Ausleuchtung prüfen Sie mit einem weissen Bild. Erkennen Sie Schatten oder farbige Wolken, verzichten Sie auf den Monitor. Für Filme oder 3D-Spiele ist eine kurze Reaktionszeit ein Muss. Ist sie zu lang, sind störende Schliereneffekte zu sehen. Panels mit TN-Technologie bieten eine sehr kurze Reaktionszeit, weshalb Computerspieler sie bevorzugen.

Auflösung: Um Filme in Full HD (1080p) zu schauen, wird eine hohe Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln benötigt. Für Blu-ray-Filme muss der Monitor den digitalen Kopierschutz HDCP unterstützen. Dies tun alle getesteten LED-Bildschirme. Durch eine hohe Auflösung wird die Grafikkarte stärker beansprucht. Deshalb ist eine gute Mittelklassekarte Pflicht.

Samsung BX2450 LED: Testnote 4 Samsung BX2450 LED: Testnote 4 Zoom Ergonomie und Bedienung: Überlegen Sie sich vor dem Kauf, ob Sie einen verstellbaren Fuss oder eine Pivotfunktion (Monitor lässt sich hochkant drehen) benötigen. Kontrollieren Sie, wie stabil das Gerät bei der Bedienung mit nur einer Hand ist. Prüfen Sie das Menü: Es sollte in Deutsch sein und sich intuitiv bedienen lassen. Wichtig ist auch der Stromverbrauch: LED-Monitore benötigen weniger Strom als herkömmliche TFTs. Ein guter LED-Monitor mit 22 Zoll verbraucht maximal 25 Watt, ein 24-Zöller bis zu 33 Watt. Fragen Sie beim Kauf nach der TCO-Klasse. Aktuelle Monitore sind auf TCO 5 getrimmt. Sie benötigen im Stand-by-Betrieb weniger als 1 Watt.

Ausstattung: Nützlich sind USB-Schnittstellen. An diese lassen sich Webkameras, USB-Sticks oder Digitalkameras anschliessen. Auch sehr sinnvoll sind ein Helligkeitssensor, um Strom zu sparen, sowie ein echter Ausschalter, der den Flachbildschirm ganz vom Stromnetz trennt.



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    Kommentare

    • hwRob 29.03.2011, 13.22 Uhr

      Den BenQ XL2410T als Preistipp in der 24" Kategorie an zupreisen mit guter Bildqualität... das ist schon sehr mutig. Lass ich so mal stehen: http://www.prad.de/new/monitore/test/2010/test-benq-xl2410t.html Das BenQ XL2410T gilt primär als (extreme)Gamer Display. Und in der schweiz kostet das schmuckstück fast das Doppelte von einem normalen empfehlenswerten 24"er. ps: die 120hz sind aber etwas ganz feines (für Gamer). :D

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