Test: HTC One M9

HTC findet ein gutes Mass an Altbewährtem und neuen Funktionen.

von Luca Diggelmann 23.03.2015

Design. Design. Design. Bei der HTC-Präsentation des One M9 hätte man denken können, man kaufe sich mit dem M9 etwas für die Vitrine, das nebenher noch telefonieren kann. Dabei legte HTC doch nur so viel Gewicht auf das Äussere, weil sonst nicht viel passiert ist. Dazu war das One M8 in Sachen Design beliebt und HTC somit wahrscheinlich auf dem richtigen Weg. Daher gleich zum ersten Punkt:

Gehäuse und Design

Das One M9 legt Wert auf Design Das One M9 legt Wert auf Design Zoom

Mit der Front- und Rückseite des One M9 und des One M8 kann man getrost «Finde den Unterschied» spielen. Als erstes fällt die neue Kamera auf. Diese ist neu nicht mehr rund, sondern quadratisch mit abgerundeten Ecken. Ein kleiner Rahmen um das Objektiv schützt die Linse, wenn das Smartphone auf dem Rücken liegt. Dafür fehlt die zweite Kamera für die Tiefenmessung. Die Funktion, die lediglich für einen mittelmässigen Unschärfefilter verwendet wurde, war schlicht zu wenig nützlich, um wertvollen Platz dafür zu verschwenden.

Eine weitere Änderung fällt erst bei genauerem Hinsehen auf: Die Rückseite des One M9 ist etwas weniger stark gebogen. Das führt dazu, dass die Seite des Smartphones etwas abrupter kommt und daher eine leichte Kante erhält. Das Material bleibt identisch und das ist auch gut so. Edles gebürstetes Aluminium liegt gut in den Händen und sieht in allen verfügbaren Farben spektakulär aus.

Auf der Vorderseite sind die Unterschiede fast noch schwieriger zu finden. Lautsprecher, Frontkamera, HTC-Logo. Alles am gleichen Platz im gleichen Look. Erst bei den Rändern sind Abweichungen vom M8 zu sehen. So ist die Frontplatte etwas kleiner als die Rückenplatte des M9. Dadurch entsteht auf der Seite eine kleine Stufe. Als wäre die Rückseite des One M9 eine aufgesetzte Hülle. Das ist sowohl optisch als auch haptisch erst einmal gewöhnungsbedürftig, fällt aber schnell nicht mehr gross auf.

Die oberen und unteren Kanten wurden ebenfalls überarbeitet. Oben macht der Power-Knopf einem breiten Plastikbalken (für Funksignale) Platz und wandert auf die rechte Seite unter die Lautstärke-Buttons. Auch für den Kopfhörer-Anschluss gibt es oben keinen Platz mehr. Die 3,5-mm-Klinke ist neu am unteren Rand neben dem micro-USB-Anschluss zu finden.

Farblich geht HTC mit dem Trend und bringt eine iPhone-ähnliche Gold-Version mit weissen Akzenten heraus. Dazu gibt es das klassische grau, das bereits beim M8 beliebt war und eine zweifarbige Variante mit silberner Front- und Rückseite mit goldenem Rahmen.

  • HTC One M9

    Positiv:
    Verarbeitung, Leistung, Audio, Interface
    Negativ:
    Gewicht
    Details:
    5-Zoll-Display, Full HD, Qualcomm Snapdragon 810 Quad-Core (2,0 GHz & 1,5 GHz, 3 GB RAM, 32 GB Speicher (erweiterbar), Kamera: 16-Megapixel, Frontkamera: Ultrapixel, 802.11ac-Unterstützung, LTE, NFC, Infrarotschnittstelle, 157 Gramm, 14,5 x 7 x 0,9 cm
    Strassenpreis:
    Fr. 675.-
    Info:
    www.htc.com
    PCtipp-Bewertung:
    5 Sterne

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