Downloads 05.10.2020, 11:15 Uhr

Unroll.me: Adieu, nervige Newsletter!

Sie haben sich bei Newslettern angemeldet, die Sie nie lesen? Lösung naht!
Seien wir ehrlich: Man hat bei Onlineshop XY mal ein günstiges Schnäppchen geschossen und wird bei der Zahlungsabwicklung gefragt, ob man nicht über weitere Schnäppchen auf dem Laufenden bleiben wolle? Ja, will man – und zack, kommt täglich ein Newsletter ins Postfach, den man nie liest. 
So kann es passieren, dass man täglich erstmal zig Mails von Airlines, Onlineshops, Facebook-Seiten und YouTube-Channels löschen muss, bevor man zur wichtigen Post vordringt. Genau dieser Problematik nimmt sich der kostenlose Webservice Unroll.me an. Diesen gibt es auch als App für iOS.
Erste Schritte: Man wählt lediglich seinen Mail-Provider aus (leider werden noch nicht so viele unterstützt, dafür viele bekannte wie z.B. Gmail oder Yahoo), gibt seine E-Mail-Adresse ein und Unroll.me durchsucht das Postfach nach Newsletter-Absendern. Diese werden anschliessend fein säuberlich nach Alphabet angeordnet dargestellt. Der User hat danach mit einem Klick die Wahl, ob man einzelne Newsletter-Abos behalten möchte oder nicht. Ein Klick auf Unsubscribe, schon ist man die nervige Post los. 
Hinweis: Das Tool ist seit Kurzem für User aus der EU und aus dem Europäischen Wirtschaftsraum nicht mehr zugänglich. Diese beiden Parameter treffen aber nicht auf Schweizer User zu.


Kommentare

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Attila
29.03.2017
PCtipp-Newsletter Wer kommt denn dazu, den sehr interessanten und spannenden PCtipp-Newsletter zu löschen? Jeden Tag finde ich darin Artikel, auf die ich sonst nicht gestossen wäre.

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Cake
31.03.2017
Den Kundendienst kontaktiert um den Newsletter permanent stillzulegen, wurde mir gleich der Kundenaccount dauerhaft gesperrt. "Kunde unerwünscht" Von daher wird unroll.me vermutlich vermehrt Sinn machen.

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malamba
01.04.2017
Dafür gibts doch bei jedem Mailanbieter-programm die Möglichkeit unerwünschte Post in den entsprechenden Order weiter zu leiten ( Spam, Papierkorb, Blacklist)?!!!

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Badkappenfrieda
05.10.2020
Wie genau "durchsucht" unroll.me mein Postfach? Um darauf zuzugreifen wuerde es doch auch das Passwort benoetigen, selbst wenn es nur lesen will. Die erwarten doch hoffentlich nicht, dass ich da mein Passwort eintippe, oder? Im Falle eins Datenreichtums wars das dann naemlich. Vermutlich ist genau dies der Grund, warum dieser Dienst in der EU nicht mehr angeboten wird. Ein Schelm, wer Boeses denkt. :)

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karnickel
10.10.2020
@Badkappenfrieda Genau so wird es allerdings sein. Auch ich muss hier sagen, dass ich es von PCTipp unprofessionell halte auf einen externen, nicht weiter bekannten Anbieter hinzuweisen, ohne jedoch auf die Datenschutzthematik aufmerksam zu machen! Der beste Fall was hier passieren wird ist, dass man einige Newsletters los wird und anschliessend tonnenweise welche von jenem Dienst bekommt. Zweitbester wäre, dass das Postfach dank dieser Zugangsdaten dann verkauft wird. Dieser Anbieter wird dies natürlich noch nicht jetzt machen, erst in ein paar Wochen, wenn seine Datenbank etwas angefüllt sein wird.