Kommentar 13.08.2010, 13:09 Uhr

Kommentar: Swisscom muss reagieren

Sunrise kündigte ein Angebot für Jugendliche unter 26 Jahren an. Mit den heutigen Tarifen kann Swisscom nicht mithalten und muss reagieren.
In Zusammenarbeit mit MTV bringt Sunrise derzeit das mit Abstand beste Angebot für Jugendliche unter 26 Jahren auf den Markt. Mit dem Abonnement «MTV mobile next» bezahlen Kunden für 29 Franken im Monat nur noch die Gespräche ins Festnetz und andere Mobilfunknetze – jeweils 45 Rappen pro Minute. Anrufe ins Sunrise-Netz, sämtliche SMS und mobiles Surfen im Internet sind komplett in der Grundgebühr enthalten. Einen kleinen Haken gibts nur beim mobilen Surfen: Sunrise behält sich vor, bei Kunden, die mehr als 500 MB herunterladen, die Surfgeschwindigkeit zu drosseln.
Swisscom verschafft sich beim Konkurrenzangebot «Swiss Xtra-Liberty Plus» – bei gleicher Monatsgebühr – einzig durch kostenlose Gespräche ins Festnetz einen winzigen Vorteil. Anrufe in fremde Mobilfunknetze sind mit 50 Rappen pro Minute teurer. Darüber hinaus erhalten die Jugendlichen lediglich 100 SMS geschenkt – jedes weitere kostet 15 Rappen. Zudem verlangt Swisscom fürs mobile Surfen 10 Franken pro Megabyte. Für die bei Sunrise mit voller Geschwindigkeit zur Verfügung stehenden 500 MB würden Swisscom-Kunden sage und schreibe 5000 Franken bezahlen. Erst beim teureren Abonnement «Xtra-Liberty Mezzo» schenkt Swisscom den jungen Kunden ein Datenvolumen im Umfang von 500 MB.
Swisscom muss nachziehen
Will Swisscom in der extrem wichtigen Zielgruppe der unter 26-Jährigen keine Einbussen hinnehmen, muss der Anbieter reagieren. Ansonsten laufen die deutlich preissensitiver denkenden Jugendlichen in Scharen davon und wechseln zur Konkurrenz – zu Recht.

Autor(in) Reto Vogt



Kommentare
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X5-599
13.08.2010
Swisscom muss gar nichts.... Der einzige Vorteil auf der Seite Sunrise ist nur der Preis, wir wissen alle wie dreist und miserabel Sunrise ist und wirbt... Das musst du mir jetzt erklären. Ich bin Kunde seit dem ersten Tag von diAx und habe noch nie etwas von dreistem Verhalten gemerkt. Auch von dreister Werbung von Sunrise eigenen Mitarbeitern nicht. Es sei denn du meinst das dreiste verhalten von CallCenter Mitarbeitern. Aber da kann Sunrise doch nichts dafür. Die haben eine Firma Engagiert um Kunden zu werben und haben daher vermutlich null Ahnung wie die Mitarbeiter des CallCenters vorgehen. Übrigens, das gleiche CallCenter hat noch für andere Telekommunternehmen gearbeitet. Evtl. sogar für die Swisscom. Woher ich das weiss? Weil ich fast für dieses CallCenter gearbeitet hätte.

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iRoniPod
14.08.2010
Das musst du mir jetzt erklären. Ich bin Kunde seit dem ersten Tag von diAx und habe noch nie etwas von dreistem Verhalten gemerkt. Auch von dreister Werbung von Sunrise eigenen Mitarbeitern nicht. Es sei denn du meinst das dreiste verhalten von CallCenter Mitarbeitern. Aber da kann Sunrise doch nichts dafür. Die haben eine Firma Engagiert um Kunden zu werben und haben daher vermutlich null Ahnung wie die Mitarbeiter des CallCenters vorgehen. Übrigens, das gleiche CallCenter hat noch für andere Telekommunternehmen gearbeitet. Evtl. sogar für die Swisscom. Woher ich das weiss? Weil ich fast für dieses CallCenter gearbeitet hätte. Okay, kann schon sein, weil diese Leute einem einen Bären aufbinden und dinge erzählen, die gar nicht stimmen... ich kenne Leute die zufrieden sind, und auch solche die es nicht sind... Meine Mutter hatte mal einen Vetrag per Telefonwerbung angenommen, und nach 6 monaten und kündigung bekam sie sogar Kanzleibriefe usw...

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X5-599
14.08.2010
Und die aus dem ersten Beispiel waren im Sunrise Shop oder hatten sie es eben NIE mit einem Sunrise Mitarbeiter zu tun? Deine Mutter hatte es auf jedenfall NICHT mit einem Sunrise Mitarbeiter zu tun.

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gucky62
14.08.2010
Wobei ees ansich egal ist ob es sich um einen Mitarbeiter eines Anbieters handelt oder nicht. Das Callcenter arbeitet meistens im Auftrag der Anbieterfirma und damit sind sie Vertreter dieser Firma. Das heisst für mich, der Auftraggeber ist genauso verantwortlich für das Verhalten des Callcenters wie wenn es direkt Angestellte sind. (Ist jetzt aber nicht auf Swisscom<-> Sunrise, etc. zu münzen. ist grundsätzlich so.) Swisscom & Sunrise nehmen sich über das Ganze gesehen nicht wirklich viel. Der eine hat dort Vorteile, der andere wo anders. Beide Firmen sind in Ihrem Geschäftsgebaren gleich mühsam und versuchen die Kunden mit allen Mitteln zu binden. Das Marketing und die Vertragsbedigungen sind bei beiden sehr genau zu hinterfragen und ggf. abzulehnen/anzupassen. Z.B. die Unsitte mit AGB-Änderungen im Netz machen beide. Schlimmer ist jedoch IMHO Orange. Gruss Daniel

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X5-599
14.08.2010
Wobei ees ansich egal ist ob es sich um einen Mitarbeiter eines Anbieters handelt oder nicht. Das Callcenter arbeitet meistens im Auftrag der Anbieterfirma und damit sind sie Vertreter dieser Firma. Das stimmt schon dass sie in deren Auftrag unterwegs sind. Aber der Auftraggeber kann nicht die Arbeitsweise deren Mitarbeiter prüfen. Das geht zu weit. Mal ein Beispiel. Ich sage meinem Bruder er soll mein Auto in die Werkstatt bringen weil ich keine Zeit habe. Unterwegs fährt er wie ein Raudi und motzt dann auch noch die Mitarbeiter der Werkstatt an. Bin ich nun dafür verantwortlich? Ich glaube kaum.