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Nokia verteilt Android-Updates am schnellsten

Nokia ist unter den Top-Smartphone-Herstellern bezüglich Schnelligkeit und Verbreitung der aktuellsten Android-Version Spitzenreiter.

von Claudia Maag 09.09.2019

Auf 96 Prozent aller Nokia-Smartphones, die seit dem dritten Quartal 2018 verkauft wurden, läuft das Betriebssystem Android 9.0 (Pie), oder die Geräte wurden durch ein Update aktualisiert. Damit ist Nokia am schnellsten, wenn es um Aktualisierung von Smartphone-Software und -Sicherheit geht. Dies geht aus einem aktuellen Whitepaper von Counterpoint Research (Englisch) hervor.

Nokia führt die Rangliste an Nokia führt die Rangliste an Zoom© Screenshot/couterpointresearch.com

Darin wurde angeschaut, welche Android-Version die  Top-Smartphone-Hersteller auf Geräte verteilen, die zwischen dem dritten Quartal 2018 und dem zweiten Quartal 2019 verkauft wurden. Auf Platz 2 folgt Samsung; bei den Südkoreanern läuft Android 9 auf 89 Prozent der Geräte und auf 7 Prozent Android 8. Auf dem dritten Podestplatz steht der chinesische Hersteller Xiaomi mit 84 Prozent (6 % Android 8), dicht gefolgt von Huawei auf dem vierten Platz mit 82 Prozent (10 % Android 8).

Ziemlich abgeschlagen folgen beim Android-9.0-Test mit deutlichem Abstand Lenovo, (43 %), Oppo (35 %), Vivo (18%) und LG (16 %). Schlusslichter bilden Alcatel (14 %), Tecno (5 %) und «Andere» (15 %). Gemäss dem Whitepaper ist Xiaomi «gut darin, die Einführung seiner Produkte im mittleren Preissegment mit der neuesten Version von Android sicherzustellen».

So lange lassen sich die Top-10-Smartphone-Hersteller Zeit, um die aktuellste Android-Version zu verteilen So lange lassen sich die Top-10-Smartphone-Hersteller Zeit, um die aktuellste Android-Version zu verteilen Zoom Nokia ist auch der Hersteller, der am schnellsten ist, die neuste Android-Version auf sein gesamtes Portfolio zu verteilen. Bereits nach 6 Monaten, nachdem eine neue Android-Version verfügbar ist, hat der Hersteller sie bereits auf 50 Prozent seiner Smartphones ausgespielt.

Die Untersuchung zeigt weiter, dass bei Updates hochpreisige Geräte bevorzugt werden, obwohl die neuste Software für mittel- und niedrigpreisige Produkte genauso wichtig ist. Konsumentinnen und Konsumenten würden ihre Smartphones länger behalten - im Schnitt sind es 30 Monate. Die Autoren der Untersuchung sind denn auch unzufrieden: «Wir glauben, dass die Gerätehersteller ihre Bemühungen verstärken müssen, um ihren Benutzern regelmässige Software- und Sicherheitsupdates zur Verfügung zu stellen. Mit Ausnahme von Nokia und Lenovo war die Leistung anderer Gerätehersteller schlecht.»


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