News 16.09.2003, 14:45 Uhr

Microsoft im Wilden Westen

Konzern-Chef Steve Ballmer liebt blumige Worte: In seiner jüngsten Rede verglich er die Bedrohung von Hackern und Virenschreibern mit Bankräubern im Wilden Westen. Aufgabe von Microsoft sei es, sich gegen diese zu verteidigen.
Wie Microsoft-Boss Steve Ballmer an einer Rede in Silicon Valley erläuterte, bedrohen zur Zeit grosse Sicherheitsprobleme die Innovation in der Computerindustrie. Diese Nöte seien aber auch eine Gelegenheit für neue Erfindungen, welche die Industrie ergreifen sollte. Es bestehe die Notwendigkeit für höchste Sicherheit, in einer Welt, die voll von Dieben, Betrügern, Terroristen und Hackern sei. Microsoft und die Industrie sollten aber nicht aufgeben, sondern kämpfen.
Ballmer sieht sich durch die neue Bedrohung in die Zeit des Wilden Westens versetzt: Dort hätten die Banken wegen der Räuber nicht dicht gemacht. Damals verbesserte man die Banken und die Gesetzgebung und verfolgte die Diebe. Computer würden ein Schutzschild gegen Viren, Würmer und Hacker benötigen. Die sei besser, als Produkte, die das Problem erst lösen, wenn die Bedrohung den PC erreicht habe. Diese Schildtechnologie sei momentan eines der wichtigsten technischen Gebiete, auf das sich Microsoft konzentriere.
Steve Ballmer konnte es sich auch nicht verwehren, die Anwender an ihre Verantwortung zu erinnern. Heute gäbe es zu viele Benutzer, die nicht alle nötigen Sicherheitstechnologien einsetzten und ihre Netzwerke für maximale Sicherheit rüsteten.


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