News 12.02.2016, 12:25 Uhr

Sunrise: WhatsApp-Messaging belastet Datenkontingent nicht mehr

Der Schweizer Telko Sunrise hat beschlossen, seinen Kunden den WhatsApp-Datenverbrauch nicht mehr zu berechnen.
Der Anbieter Sunrise bietet unter anderem ein Abo-Modell namens Sunrise Freedom in verschiedenen Preiskategorien an an. Je nach Tarifmodell stehen den Kunden zwischen 500 MB und unbegrenzt Datenvolumen zur Verfügung. 
Nun hat Sunrise in Absprache mit dem Messaging-Dienst WhatsApp einen Beschluss gefasst: Der Datenverbrauch, der beim Versenden von Nachrichten, Bildern u.ä. via WhatsApp verursacht wird, wird dem Datenvolumen des Kunden nicht mehr angerechnet. 
So möchte Sunrise ihre Tarife, welche mit einem geringeren Datenkontingent ausgerüstet sind, attraktiver machen und Kunden mit einem geringeren Budget bessere Offerten machen zu können. Für bestehende Kunden tritt die Änderung laut Medienmitteilung ab der März-Rechnung in Kraft.


Kommentare

Avatar
luca123
12.02.2016
Nur doof, dass alle Whatsapp nutzen;-)

Avatar
pippistrello
13.02.2016
Anrufe? Gilt das auch für Anrufe über WhatsApp?

Avatar
blutspur
15.02.2016
Nur doof, dass alle Whatsapp nutzen;-)

Avatar
Gaby Salvisberg
15.02.2016
Ich verwende WhatsApp auch nicht. Und der Sunrise/WhatsApp-Deal verletzt die Netzneutralität: http://www.computerworld.ch/news/politik-gesellschaft/artikel/die-wahlfreiheit-der-kunden-ist-wichtiger-als-kurzfristige-gratisangebote-69655/ Herzliche Grüsse Gaby

Avatar
blutspur
15.02.2016
Ich verwende WhatsApp auch nicht. Und der Sunrise/WhatsApp-Deal verletzt die Netzneutralität: http://www.computerworld.ch/news/politik-gesellschaft/artikel/die-wahlfreiheit-der-kunden-ist-wichtiger-als-kurzfristige-gratisangebote-69655/ Herzliche Grüsse Gaby Danke für den Hinweis, so weit habe ich gar nicht überlegt! Sehr bedauerlich, dass die kleine Kammer nicht für nötig befunden hat, eine Gesetz zur Wahrung der Netzneutralität zu lancieren. Immerhin ist erfreulich, dass ich hier nicht der einzige bin, der WhatsApp nicht nutzt. ;-)

Avatar
luca123
15.02.2016
Diese Änderung (bei den Jugendabos ist dies schon länger so und da hat sich niemand echauffiert) dient wohl eher als Marketingaktion, als dass der Kunde gross davon profitieren wird oder gar aus diesem Grund Whatsapp und nicht eine andere App nutzen wird, da die benötigten Daten für Whatsapp Nachrichten sehr gering sind und deshalb nicht wirklich ins Gewicht fallen. Weiter verfügen alle Tarife über unlimitiertes Datenvolumen (ab einer bestimmten Limite gedrosselt, jedoch tangiert dies die Whatsappkommunikation nicht). Bei Salt und Swisscom, welche den Datenverkehr von TV-Streaming nicht berechnen, ist die Kritik des Anwalts meines Erachtens angebracht. Hingegen bei Sunrise mit Whatsapp nicht, da die Geschwindigkeit (ob Highspeed oder gedrosselt) bei der Whatsappnutzung keine Rolle spielt.

Avatar
luca123
15.02.2016
Das A und O eines Messengers ist die Anzahl der Nutzer. Was nützt mir Swisscom IO oder Threema, wenn es nur 3 Leute aus dem Bekannten- und Freundeskreis nutzen und bis auf jemanden alle Whatsapp haben? Whatsapp wird wohl dominierend bleiben, ausser sie fangen an Werbung einzublenden oder ähnliches (so dumm werden sie jedoch nicht sein). Doof ist es für jene die kein Whatsapp haben, da stimme ich zu.

Avatar
blutspur
15.02.2016
Das A und O eines Messengers ist die Anzahl der Nutzer. Was nützt mir Swisscom IO oder Threema, wenn es nur 3 Leute aus dem Bekannten- und Freundeskreis nutzen und bis auf jemanden alle Whatsapp haben? Whatsapp wird wohl dominierend bleiben, ausser sie fangen an Werbung einzublenden oder ähnliches (so dumm werden sie jedoch nicht sein). Doof ist es für jene die kein Whatsapp haben, da stimme ich zu. Das sehe ich nicht so. Die Reichweite ist sicher ein relevantes Kriterium, aber gewiss nicht das einzige! Ausserdem ist es keine primäre Eigenschaft eines Messengers; du kannst selbst darauf Einfluss nehmen, indem du eben einen sicheren Messenger, wie z.B. Threema, verwendest und WhatsApp den Rücken zukehrst. Wenn alle so wie du denken würden, hätte WhatsApp nie seine jetzige Grösse erreichen können. Zu Beginn waren schliesslich auch nur wenige Leute dort. Wenn es nach dir ginge, würde wir heute noch SMS schreiben. ;-)

Avatar
luca123
15.02.2016
Das sehe ich nicht so. Die Reichweite ist sicher ein relevantes Kriterium, aber gewiss nicht das einzige! Ausserdem ist es keine primäre Eigenschaft eines Messengers; du kannst selbst darauf Einfluss nehmen, indem du eben einen sicheren Messenger, wie z.B. Threema, verwendest und WhatsApp den Rücken zukehrst. Wenn alle so wie du denken würden, hätte WhatsApp nie seine jetzige Grösse erreichen können. Zu Beginn waren schliesslich auch nur wenige Leute dort. Wenn es nach dir ginge, würde wir heute noch SMS schreiben. ;-) Mhhh sehe ich nicht so. Die SMS wurde abgelöst, da die Messenger Vorteile ggü. SMS bieten (Kosten, Benutzerfreundlichkeit etc.) Die anderen Messenger haben gegenüber Whatsapp, wenn man die Datenschutzaspekte mal weglässt (gewisse andere hatten auch schon Lecks), meines Erachtens sicherlich keine Vorteile, sogar eher Nachteile (hatte 2 verschiedene davon, aber man braucht sie neben Whatsapp einfach nicht, da es umständlich ist 3 Messenger zu führen und wie gesagt niemand diese wirklich nutzt). Man könnte diese Diskussion endlos führen, jedoch reden wir irgendwann am eigentlichen Thema vorbei. Ob Sunrise die (geringen) Whatsappdaten jetzt zum Highspeedvolumen dazuzählt oder nicht spielt meines Erachtens wirklich keine Rolle, da Messenger ohne Probleme auch mit der gedrosselten Geschwindigkeit funktioniere (da können Sie Threema oder sonst was benützen, und wir müssen uns da gar nicht weiter "streiten", was jetzt aus welchen Gründen besser sein soll).

Avatar
luca123
15.02.2016
...zudem ist der Schweizer, solange er zufrieden ist, sehr wechselfaul (sonst hätte Swisscom keine Kunden mehr, da es bessere Angebote wie Sand am Meer gibt, das selbe bei der Krankenkasse). Deshalb wird sich m.E. auch nichts an der Vorherrschaft von Whatsapp ändern (hat es sich beim Kauf durch FB auch nicht), ausser ein Konkurrent bringt etwas neues und besseres auf den Markt (wüsste zwar nicht was ein Messenger noch mehr können sollte, als dies schon heute der Fall ist).