Fujis X-Serie wird noch günstiger

Weniger als drei Monate nach der X-M1 bringt Fujifilm mit der X-A1 eine noch günstigere spiegellose Kamera auf den Markt. Kamera und Standardlinse sollen rund 600 Franken kosten.

von Luca Diggelmann 17.09.2013
Die X-A1 ist im Prinzip eine X-M1 ohne X-Trans-Sensor für weniger Geld Die X-A1 ist im Prinzip eine X-M1 ohne X-Trans-Sensor für weniger Geld Zoom Fujifilm hat mit der X-A1 eine weitere spiegellose Kamera vorgestellt. Die X-A1 soll rund 200 Franken weniger kosten als die X-M1 und kommt ohne X-Trans-Sensor. Damit ist die X-A1 die erste Fuji-Kamera der X-Serie, die ohne diesen Sensor ausgestattet ist. Ansonsten schickt die Linse ihre aufgenommenen Lichtstrahlen an denselben APS-C-Sensor mit 16,3 Megapixeln.

Das Fehlen des X-Trans-Sensors ist dann aber auch der einzige grössere Unterschied zur X-M1. Der EXR-Prozessor der X-M1 ist auch in der X-A1 verbaut und schafft nach wie vor eine Verzögerung von nur 0,05 Sekunden zwischen zwei Bildern. Auch die ISO-Reichweite von 100 bis 25'609, der WLAN-Transfer und das 3-Zoll-Display bleiben unverändert. Ebenso die Videofunktion mit 1080p und 30 FPS. Leider bleiben auch die Schwachpunkte der X-M1 erhalten. Der X-A1 fehlt der Sucher, was in dieser Preisklasse zwar nicht selten, jedoch trotzdem ein wenig enttäuschend ist.

Auch optisch sind X-A1 und X-M1 fast identisch und kommen im gewohnten Retro-Design daher. Preislich steht die X-A1 jedoch besser da als sein X-Trans-Pendant. 600 Franken mit Objektiv lassen den fehlenden Sucher eher vergessen als die 700 Franken ohne Linse der X-M1.


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