Webdienste im Todesfall: Diese Tipps sollten Sie beachten

Soziale Netzwerke, E-Mail-Konten und vieles mehr: Wenn jemand stirbt, bleiben seine Accounts erst einmal bestehen. Angehörige haben dann oft ihre liebe Not, Zugriff zu bekommen. So beugen Sie dem vor.

von Florian Bodoky, dpa 12.04.2019
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Mit dem eigenen Nachlass beschäftigen sich die meisten nur ungern. Doch das Auseinandersetzen mit dem eigenen Tod und den Folgen ist gerade beim digitalen Erbe alternativlos, wenn man seinen Angehörigen Probleme ersparen möchte.

Ohne Kontoinformationen oder Zugangsdaten kann es für die Angehörigen schwer bis unmöglich werden, Zugriff auf Internetdienste zu bekommen. Ein Beispiel ist ein Fall des deutschen Bundesgerichtshofs: Dieser entschied bezüglich des gesperrten Nutzerkontos eines toten Mädchens. Die Eltern kämpften während Jahren um den Zugang zum Social-Media-Account ihrer verstorbenen Tochter.

Doch, wie sorgt man digital richtig vor? Diese Tipps in der Bildergalerie helfen.


    Kommentare

    • karnickel 13.04.2019, 09.27 Uhr

      Der Fall vor Gericht war insofern brisant, da die Eltern erhofften, Antworten zu den Umständen des Todes ihres Kindes erhalten zu können. Andernfalls wäre ein solcher Vorgang kontroverser ("wollte die Person, dass man in deren Privatsachen herumwühlt").

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