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Apple plant günstigeres iPhone-Modell für 2020

Das iPhone SE aus 2016 wurde eigentlich ausgemustert – 2020 soll nun ein Nachfolger an den Start gehen.

von dpa, cm 05.09.2019

Apple will laut einem Medienbericht im kommenden Frühjahr wieder ein günstigeres iPhone-Modell ins Sortiment nehmen, um den Absatz in China und anderen Schwellenmärkten anzukurbeln.

So sah 2016 der «Neuzugang in Apples Oberliga» aus, wie unser Redaktor Klaus Zellweger schrieb So sah 2016 der «Neuzugang in Apples Oberliga» aus, wie unser Redaktor Klaus Zellweger schrieb Zoom Es werde als Nachfolger des inzwischen ausgemusterten iPhone SE gesehen, das Apple 2016 auf den Markt brachte, schrieb die japanische Zeitung «Nikkei». Wie das iPhone SE damals in unserem Test abschnitt, können Sie hier nachlesen. Das SE  gab es damals in Deutschland ab 489 Euro zu kaufen, während der Preis des günstigsten aktuellen Modells iPhone XR bei 629 Euro anfängt. In der Schweiz war das SE im April 2016 ab Fr. 479.– (16 GB) bzw. Fr. 599.– (64 GB) erhältlich.

Apple setzte lange auf die Strategie, sich aus dem hart umkämpften Marktsegment günstiger Smartphones herauszuhalten. Das sicherte dem Konzern hohe Gewinne. Doch inzwischen sind auch technisch hochgerüstete Smartphones mit dem Google-Betriebssystem Android schon für 300 bis 400 Euro respektive US-Dollar zu bekommen.

Analysten wie Anshul Gupta vom Marktforscher Gartner rechnen damit, dass sich ein zunehmender Teil des Smartphone-Geschäfts in dieser Preiskategorie abspielen wird, vor allem in wichtigen Wachstumsmärkten wie Indien.

Schwächerer Verkauf in China

Die iPhone-Verkäufe gingen zuletzt zurück, dem Konzern zufolge vor allem wegen des schwächeren Verkaufs in China. Apple konterte unter anderem mit dem Ausbau von Angeboten, bei denen man seine alten Geräte in Zahlung geben kann. Der Smartphone-Markt schrumpft aber auch insgesamt.

Das iPhone SE war mit seinem 4-Zoll-Bildschirm kleiner als das damals aktuelle iPhone 6. Der Bildschirm bei der Neuauflage solle mit 4,7 Zoll dagegen so gross sein, wie etwa beim iPhone 8, schrieb «Nikkei» unter Berufung auf informierte Personen.


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