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Mad Catz ist bankrott

Kreditgeber weigern sich, weiterhin in Mad Catz zu investieren. Zuletzt hat der Zubehör-Hersteller die Waadtländer Firma Saitek an Logitech verkauft.

von Simon Gröflin 04.04.2017

Mad Catz hat Insolvenz angemeldet. Bekannt war der PC-Zubehör-Hersteller vor allem für seine Gaming-Mäuse, Tastaturen und Controller. Der ursprünglich in Kanada gegründete Mutterkonzern Mad Catz Interactive mit Sitz im kalifornischen San Diego hat für den ganzen Konzern einen Bancruptcy and Insolvency Act angemeldet, was in etwa so viel wie Insolvenz bedeutet.

Mad Catz war unter anderem bekannt für seine modularen «Rat»-Mäuse  Mad Catz war unter anderem bekannt für seine modularen «Rat»-Mäuse Zoom© sgr / PCtipp

Die ehemaligen Gaming-Maus-Spezialisten verzeichnen seit Monaten sinkende Absatzzahlen. Auch der Verkauf der Waadtländer Joystick-Firma Saitek an Logitech für 13 Millionen US-Dollar half dem Unternehmen nicht aus den roten Zahlen. Da sich seit Wochen keine weiteren Kapitalgeber mehr finden, sieht Mad Catz keine Hoffnung mehr.

Dies wird die vollständige Liquidierung zur Folge haben. Sämtliche Restbestände sollen in den nächsten Wochen und Monaten an Höchstbietende versteigert werden, um sich zumindest teilweise noch aus den Schulden retten zu können. 

Aber auch Gaming-Headsets gab es von Mad Catz Aber auch Gaming-Headsets gab es von Mad Catz Zoom© sgr / PCtipp
Tags: PC, Maus

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